IBM profitiert vom starken Software-Geschäft

23. Januar 2013 um 10:44
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Lediglich der Software-Bereich sorgte 2012 für etwas Umsatzwachstum. Beim Gewinn konnte IBM derweil gut zulegen.

Lediglich der Software-Bereich sorgte 2012 für etwas Umsatzwachstum. Beim Gewinn konnte IBM derweil gut zulegen.
International Business Machines (IBM) ist vor über hundert Jahren mit Hardware gross geworden, doch der einzige Unternehmensbereich des IT-Riesen, der im vergangenen Jahr und im Schlussquartal für Wachstum sorgte, ist Software. Im soeben abgeschlossenen Dreimonatsabschnitt wuchsen die Software-Umsätze um über 3 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar. Das Lotus-Geschäft wuchs um 9 Prozent, jenes mit Tivoli um 4 Prozent.
In allen anderen Segmenten schrumpft der Umsatz mehr oder weniger leicht. Negativ fällt vor allem auf, dass das Service-Geschäft im Q4 und im Gesamtjahr rückläufig war. Gesamthaft stagniert der Umsatz im vierten Quartal bei 29,3 Milliarden Dollar. Im ganzen 2012 sank der Umsatz um 2,3 Prozent auf 104,5 Milliarden Dollar.
Rekordgewinn, aber...
Beim Gewinn sieht es hingegen besser aus. Diesen konnte IBM im vierten Quartal um 6,3 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar steigern. Im gesamten Jahr wuchs er im Vergleich zu 2011 um 4,7 Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar. Die Gewinnsteigerung ist der Lohn dafür, dass IBM im letzten Jahrzehnt aus weniger profitablen Geschäften wie jenem mit PCs ausgestiegen ist und in höhermargige Bereiche wie eben Software investiert hat.
Der Rekordgewinn 2012 täuscht aber nicht darüber hinweg, dass IBM in den vergangenen Quartalen grosse Mühe hatte, den Umsatz zu steigern. CEO Ginni Rometty hat denn auch in einem Statement darauf hingewiesen, dass IBM verschiedene Wachstumsbereiche eruiert habe. Dazu zählen Mobile Technology, Social Media Software für Firmen sowie Security. Ausserdem konzentriert sich IBM stark auf Wachstumsländer wie Brasilien, Russland, Indien und China. (mim)

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