IBM räumt Hardware-Geschäft auf - und baut Stellen ab

28. Februar 2014, 12:20
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Der Umbau von Big Blue geht, wenn man den jüngsten Bericht Glauben schenken will, in rasanten Schritten weiter – einmal mehr soll es die Hardware-Sparte treffen.

Der Umbau von Big Blue geht, wenn man den jüngsten Bericht Glauben schenken will, in rasanten Schritten weiter – einmal mehr soll es die Hardware-Sparte treffen.
Nach dem miesen Finanzergebnis stehe zur Disposition.
Nun liegen erste Berichte vor, laut denen auch die Hardware-Sparte, die Systems and Technology Group, bis zu 25 Prozent seiner Mitarbeiter verlieren wird. Offiziell ist allerdings nur, dass IBM die Zahl seiner Beschäftigten in einzelnen Sektoren herunterfahren will, um die gewandelten Ansprüche seiner Kunden besser adressieren zu können und wichtige neue Segmente auszubauen. Laut IBM-Sprecher Doug Shelton wolle IBM sich eine Basis schaffen, um in Sachen Cloud, Analytics und kognitives Computing der Branche als Pionier voranzugehen. Ob IBM die Anzahl ihrer nach eigenen Angaben seit drei Jahren konstant gebliebenen rund 400‘000 Mitarbeitenden tatsächlich reduziert, ist noch unklar.
Lenovo etwa soll rund 7500 Mitarbeiter an den Standorten Raleigh, Schanghai, Shenzhen und Taipeh übernehmen. Und die Gewerkschaft Allianz@IBM in den USA geht von über 3‘300 Entlassungen aus. Ausserdem sollen unter anderem in Brasilien 1‘500, in Argentinien 600, in Frankreich 480 und in Italien 430 Stellen entfallen. Doch der Pressesprecher verweist darauf, dass mit den neuen Projekten wie etwa Watson – hierfür werden 1‘000 neue Mitarbeiter gesucht – und auch anderweitig neue Stellen geschaffen würden. So seien allein in den USA mehr als 3000 Stellen offen. (vri)

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