IBM rüttelt am Internet-Explorer-Monopol

13. Mai 2005, 10:38
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IBM empfiehlt seinen Angestellten ab sofort offiziell, anstatt mit dem Microsoft Internet Explorer ins Web zu tauchen, den Open-Source Browser Firefox einzusetzen.

IBM empfiehlt seinen Angestellten ab sofort offiziell, anstatt mit dem Microsoft Internet Explorer ins Web zu tauchen, den Open-Source Browser Firefox einzusetzen. 10 Prozent der Belegschaft, also zirka 30'000 Angestellte, arbeiten bereits jetzt mit Firefox. Seit heute können sich IBM-Mitarbeitende den Browser von einem internen Server runterladen und bei Problemen steht auch schon ein hausinterner Help Desk zur Verfügung.
Weltweit setzen bereits über 50 Millionen User Firefox ein, obwohl es den Alternativbrowser erst seit November 2004 gibt. Mit diesem Schritt bewegt sich IBM weiter weg von Microsoft und könnte auch einen Anstoss für ein Umdenken in der Firmenwelt geben.
Brian Truskowski, Chief Information Officer, nennt als Hauptgrund für die Umstellung, dass man mit Firefox nicht auf proprietäre Technologie, wie beispielsweise ActiveX von Microsoft, angewiesen sei. (mim)

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