IBM schrumpft weiter, aber...

19. Juli 2016, 08:38
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Zum 17. Mal in Folge präsentiert IBM rückläufige Quartalszahlen. Big Blue sieht sich aber auf Kurs und hofft vor allem auf das Cloud-Geschäft.

Zum 17. Mal in Folge präsentiert IBM rückläufige Quartalszahlen. Big Blue sieht sich aber auf Kurs und hofft vor allem auf das Cloud-Geschäft.
Obwohl IBM schon wieder schrumpfenden Umsatz und Gewinn präsentieren muss, sieht sich das Unternehmen auf Kurs. Insbesondere das Cloud-Geschäft entwickle sich positiv. Der Umsatz des am 30. Juni 2016 abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartals betrug 20,24 Milliarden Dollar. Dies sind 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr, aber dennoch etwas mehr als erwartet. Der Gewinn ging um über 27 Prozent von 3,45 Milliarden auf 2,50 Milliarden US-Dollar zurück.
Big Blue sieht sich jedoch in der Transformation hin zu einem Anbieter von Cloud-Lösungen und künstlicher Intelligenz auf Kurs. In den wichtigen strategischen Bereichen sei der Umsatz im Jahresvergleich um zwölf Prozent gestiegen, schreibt IMB. Dazu zählt der Konzern Cloud, Analytics und Engagement. Die Umsätze aus den Bereichen Public, Private und Hybrid Cloud sind im Jahresvergleich gar um 30 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar gewachsen. Etwas mehr als die Hälfte davon, 6,7 Milliarden Dollar, dieses Umsatzes stammen aus dem -as-a-Service-Geschäft. Der Umsatz mit dem Analytics-Business ist im Jahresvergleich um immerhin fünf Prozent angewachsen.
Im Geschäftsbereich Cognitive Solutions stieg der Umsatz um 3,5 Prozent auf 4,68 Milliarden Dollar. Vergangenes Quartal war er noch um zwei Prozent Rückläufig. Der Cloud-Umsatz innerhalb des Segments hat sich gemäss IBM im aktuellen Quartal mehr als verdoppelt. Auch der Umsatz mit Solutions-Software sei - angeführt von Watson - gestiegen. IBM nennt jedoch keine konkrete Zahlen zu Watson. Stark rückläufig war hingegen das Geschäft mit z Systems. Der Umsatz im Systems-Bereich, zu dem sowohl Hard- sowie Software gehören, brach um über 23 Prozent ein.
In den ersten zwei Geschäftsquartalen hat IBM der Mitteilung zufolge zudem die Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöht. Ausserdem schloss IBM insgesamt elf Akquisitionen in einem Wert von über fünf Milliarden Dollar ab. (kjo)

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