IBM senkt Gewinnprognose

20. Oktober 2015, 08:47
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Insbesondere der starke Dollar und das schrumpfende Hardware-Geschäft setzen IBM zu.

Insbesondere der starke Dollar und das schrumpfende Hardware-Geschäft setzen IBM zu. Im Ende September abgeschlossenen Quartal sank der Umsatz verglichen mit dem Vorjahresquartal um 14 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar. In der EMEA-Region war der Umsatz um 16 Prozent rückläufig. Damit schliesst Big Blue das 14. Quartal in Folge mit einem Umsatzminus ab. Der Gewinn ging um ebenfalls 14 Prozent auf drei Milliarden Dollar zurück, so der Finanzbericht.
Unter dem Strich konnte IBM den Gewinn zwar von 18 Millionen auf 2,95 Milliarden Dollar steigern. Allerdings ergab sich durch die Veräusserung der verlustreichen Chipsparte im Vorjahresquartal ein hoher Sonderaufwand, so dass die Zahlen nicht vergleichbar sind.
Der Konzern senkte die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr und stellt nun pro Anteilschein zwischen 14,75 und 15,75 Dollar in Aussicht. Zuvor waren es zwischen 15,75 und 16,50 Dollar. Anleger reagierten enttäuscht, die Aktie fiel nachbörslich zeitweise um mehr als fünf Prozent.
"Im dritten Quartal haben wir erneut Fortschritte beim Wandel gemacht", kommentierte Vorstandschefin Ginni Rometty die Zahlen. Das Unternehmen listet im Finanzbericht die Umsätze aus dem Cloud-Geschäft nicht gesondert, teilt aber mit, dass diese im Jahresvergleich um über 45 Prozent gestiegen sind. Auch im Business-Analytics-Geschäft konnte IBM den Umsatz um 9 Prozent steigern. (kjo/sda)

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