IBM-Services und -Software im Saft

17. Oktober 2008, 11:34
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IBM ist bereits vor einer Woche mit der Nachricht vorgeprescht, dass im dritten Quartal dieses Jahres der Umsatz zwar unter, aber dafür der Profit deutlich über Erwarten gestiegen sei.

IBM ist bereits vor einer Woche mit der Nachricht vorgeprescht, dass im dritten Quartal dieses Jahres der Umsatz zwar unter, aber dafür der Profit deutlich über Erwarten gestiegen sei. Der Umsatz stieg verglichen mit dem entsprechenden Quartal des Vorjahres um 5 Prozent auf 25,3 Milliarden Dollar, der Nettogewinn aber um 20 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Nun hat der IT-Gigant noch einige Gründe für diese Entwicklung detailliert.
Demgemäss ist der Gewinn von IBM im dritten Quartal vor allem dadurch überproportional gestiegen, dass der Umsatz mit den Produkten und Services aus dem IBM-Portfolio, die ein vergleichsweise hohe Marge bringen, gestiegen ist, dies vor allem in Europa. Zu den hochmargigen Produkten gehört zum Beispiel Software, mit der IBM im dritten Quartal 5,2 Milliarden Dollar Umsatz erzielte, 12 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Auch mit Mainframes (System z) erzielt IBM weiterhin fette Margen und der Umsatz mit diesen Grossrechnern stieg verglichen mit dem Vorjahr um 25 Prozent (IBM hat im Februar eine neue Mainframe-Generation) stieg um sieben Prozent. Ansonsten harzte es aber im Hardware-Geschäft von Big Blue. Der Umsatz mit x86-Servern sank um 18 Prozent, der Umsatz mit Storage-Systemen um 3 Prozent und der Umsatz mit Kassensystemen um 24 Prozent. Insgesamt fiel so der Umsatz der "Systems and Technology"-Abteilung um 10 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar.
Auch im Servicebereich stieg gemäss IBM die Nachfrage nach höherwertigen Dienstleistungen sowie der Anteil von kurzfristigen Serviceaufträgen, die schneller Gewinne einbringen. Das Volumen von Neuverträgen im Servicebereich inklusiver langfristiger Aufträge sank allerdings insgesamt um 4,4 Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar. Total stieg der Umsatz von IBM Global Services im dritten Quartal um 8 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar. (hjm)

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