IBM setzt auf Internet der Dinge

30. April 2013, 15:34
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Anlässlich der IBM Impact 2013 Global Conference in Las Vegas hat "Big Blue" gestern diverse Neuigkeiten rund um die Themen Mobile, Cloud, Big Data und Social Business angekündigt.

Anlässlich der IBM Impact 2013 Global Conference in Las Vegas hat "Big Blue" gestern diverse Neuigkeiten rund um die Themen Mobile, Cloud, Big Data und Social Business angekündigt. IBM verspricht sich in diesen Bereichen die wichtigsten Wachstumschancen in naher Zukunft.
IBM stellte unter anderem eine neue Appliance zum Management hochvolumiger Mobil- und M2M-Kommunikation vor. IBM MessageSight unterstützt laut IBM bis zu einer Million Geräte und kann bis zu 13 Millionen Nachrichten pro Sekunde berechnen. Das Gerät unterstütze Unternehmen beim Management der Kommunikation mit den Milliarden an mobilen Geräten und Sensoren, die heute vermehrt in Anlagen und anderen "Dingen" (Stichwort Internet der Dinge) installiert sind. IBM adressiert mit dem neuen Produkt insbesondere öffentliche Verwaltungen sowie Unternehmen aus der Automobil-, Gesundheits- und Finanzbranche.
Ausserdem zeigte IBM neue Mobile-Analytics- und Cloud-Dienstleistungen im Rahmen des MobileFirst-Portfolios. Nutzer dieser Dienstleistungen bekommen Informationen, wie Kunden eine App nutzen. So könnten etwa Gestensteuerung, Verweilzeiten und Navigation auf Basis dieser Daten verbessert werden, erklärt IBM. Die MobileFirst-Plattform umfasst neu auch Geo-Location-Dienste für Entwickler, integrierte Testmöglichkeiten sowie einen Cloud-Service für Apples Passbook-Applikation. In das MobileFirst-Portfolio werden ausserdem die BPM- und ODM-Plattformen integriert. Firmen sollen dadurch Prozesse und betriebliches Entscheidungsmanagement in mobile Apps einfliessen lassen können.
Abgesehen von den Neuigkeiten hat IBM verschiedene bestehende Angebote erweitert. So unterstützt zum Beispiel der WebSphere Application Server (WAS) jetzt mehrere offene Standards und Protokolle und ist mit MobileFirst sowie MessageSight integriert. Dadurch sollen Unternehmen schnell neue Web-Anwendungen entwickeln, die Big-Data-, Mobile-, Cloud- und Social-Technologien umfassen. (mim)

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