IBM spammt Spammer

23. März 2005, 15:14
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Software-Werkzeug sendet Spam und bösartige Mails mit gefälschten Absendern zurück

Software-Werkzeug sendet Spam und bösartige Mails mit gefälschten Absendern zurück
'Big Blue' hat ein Software-Werkzeug entwickelt für Provider und Betreiber von Netzwerken entwickelt, das Spam und betrügerischen E-Mails (so genanntes Phishing) den Garaus machen soll. Das Tool mit dem dem etwas komplizierten Namen FairUCE (Fair use of Unsolicited Commercial EMail) analysiert nicht den Inhalt von E-Mails, sondern analysiert die IP-Adresse des Absender und vergleicht diesen mit einer schwarzen oder weissen Liste. Dieses Verfahren sei für Netzwerke und Mailserver viel weniger belastend als die inhaltliche Analyse von E-Mails.
Zudem vergleicht FairUCE die Internet-Domäne und die E-Mail-Adresse des Absenders mit der IP-Adresse des reellen Versenders einer E-Mail. So können gemäss IBM auch Mails von gekaperten Computern erkannt und zurückgewiesen werden. Gekaperte Computer werden häufig für so genannte "Phishing"-Attacken verwenden, bei denen Kriminelle unter Vorspiegelung von falschen Tatsachen geheime Daten wie etwa Kreditkarten-Nummern entlocken.
Als Spam oder missbräuchlich erkannte E-Mails werden an den Absender zurückgeschickt. Dieser wird damit selbst von Mails überflutet.
FairUCE gibt es bei IBMs Netzwerk für "early adaptors", Alphaworks. Das Tool ist nicht für Endanwender geeignet sondern für Netzwerk- und/oder Mail-Server-Verantwortliche. (hc)

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