IBM stagniert in Europa

18. Oktober 2011, 08:14
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Global ein starkes Software-Wachstum.

Global ein starkes Software-Wachstum.
IBM konnte Umsatz und Gewinn im vergangenen dritten Quartal zwar steigern, allerdings vor allem dank dem Wachstum in Schwellenländern. Dies reichte nicht, um die Sorgen der Investoren zu zerstreuen, wie das 'Wall Street Journal' schreibt. Insbesondere wird befürchtet, dass Regierungen ihre IT-Ausgaben kürzen. Tatsächlich weist die enttäuschende Zahl von neu unterzeichneten Service-Verträgen bei IBM darauf hin, dass die kommenden Quartale schwierig werden könnten. Das Volumen betrug 12,3 Milliarden Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr zwar einer Steigerung um 12 Prozent entspricht, doch im Q2 hatte IBM noch Service-Verträge in der Höhe von 14,3 Milliarden Dollar abgeschlossen.
Gesamthaft konnte IBM den Gewinn im Jahresvergleich um 7 Prozent auf 3,84 Milliarden Dollar steigern. Der Umsatz wuchs um 7,8 Prozent auf 26,16 Milliarden Dollar. Während in Schwellenländern ein Plus um 19 Prozent resultierte, stagnierten die Verkäufe in Europa. In den USA wuchs der Umsatz immerhin um 4 Prozent.
Im Bereich Global Technology Services wuchsen die Umsätze um 9 Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar. Markant wuchs die Software-Sparte, die ein Plus von 13 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar verzeichnete. Im Hardware-Bereich gab es ein Wachstum um 3,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz im Segment Global Business Services wuchs um 5,7 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar. (mim)

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