IBM tritt auf der Stelle

21. Juli 2015, 07:25
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Umsatz stagniert, Gewinn sinkt deutlich.

Umsatz stagniert, Gewinn sinkt deutlich
IBM muss einen weiteren Umsatzrückgang vermelden. Von April bis Juni fielen die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 20,81 Milliarden Dollar, wie IBM gestern Abend mitteilte. Es war das dreizehnte Quartal mit einem Minus in Folge. Der Umsatzrückgang wurde zwar hauptsächlich durch den Verkauf der x86-Serversparte an Lenovo verursacht, die Anleger hatten sich trotzdem mehr erhofft - die Aktie sank nachbörslich zunächst um fast vier Prozent.
 
Der Gewinn ging um 17 Prozent auf 3,45 Milliarden Dollar zurück.
IBM setzt unter anderem der starke Dollar zu, der Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert.
 
"Die Ergebnisse zeigen, dass wir uns weiter im Wandel befinden", kommentierte IBM-Chefin Ginni Rometty die Zahlen. Der Konzern will sich vom klassischen Computer-Geschäft zum modernen Anbieter von Cloud-Services entwickeln.
 
Wenn man den Verkauf der x86-Parte ausblendet, hätte der Umsatzrückgang nur 1 Prozent betragen. Einem Umsatzrückgang um drei Prozent in den Bereichen Global Business Services und Software stehen leichte Umsatzsteigerungen in den Bereichen Hardware und Global Technology Services gegenüber. Der grosse Umsatzschub, den die Einführung der neuen Mainframe-Generation im Vorquartal brachte, ist wieder weitgehend abgeebbt. Bei den zukunftsträchtigen Cloud-Diensten legte das Geschäft hingegen weiter kräftig zu - der Umsatz zog hier im letzten Quartal um 50 Prozent an. (hjm/sda)

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