IBM überholt Speichersysteme

12. Februar 2008, 14:12
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Zahlreiche Verbesserungen bei Kapazität und Administration sollen IBMs Speicherprodukte sowohl für grosse Unternehmen als auch für Mittelständler noch attraktiver machen. Im Sortiment sowohl neue Festplatten- wie Bandlaufwerksoptionen.

Zahlreiche Verbesserungen bei Kapazität und Administration sollen IBMs Speicherprodukte sowohl für grosse Unternehmen als auch für Mittelständler noch attraktiver machen. Im Sortiment sowohl neue Festplatten- wie Bandlaufwerksoptionen.
In einem Rutsch hat IBM zahlreiche seiner Storage-Produkte überarbeitet. So gibt es mit den Modellen N7700 und N7900 zwei weitere Modelle in der N-Series, die sowohl als Appliance als auch als Gateway zu haben sein werden. Sie bieten laut Herstellerangabe hohe Skalierbarkeit biszu 1.176 Terabyte und sollen ab Mitte April für 125.000 respektive 190.000 US-Dollar erhältlich sein.
Doch auch die kleineren Modelle der N-Series haben eine Überarbeitung erfahren. So gibt es für die Versionen N3300 und N3600 nun auch Controllerunterstützung für SATA- und SAS-Laufwerke. Bei beiden Versionen wurde zudem die Skalierbarkeit erweitert. Das N3300 unterstützt jetzt bis zu 68 Terrabyte, das N3600 sogar 104 Terabyte.
Bei der Datenverwaltung ist das IBM System Storage SAN768B auf zukünftige Hochleistungsanforderungen ausgelegt. Das "Director-artige" Produkt unterstützt Fibre Channel over Ethernet (FCoE) mit Transferraten von bis zu 8 Gigabyte pro Sekunde und erlaubt erstmals Interoperabilität zwischen b- und m-Type Direktoren (Brocade/McDATA). Insgeamt bietet das SAN768B bis zu 768 Ports über zwei Domains und kostet ab 390.000 US-Dollar. Es ist voraussichtlich ab 22. Februar verfügbar.
Bei den Bandlaufwerken hat IBM auch für den Einstiegslevel nun Ultrium 4 Half-High SAS halbhohe Bandlaufwerke im Portfolio. Diese nächste Generation von LTO (Linear Tape-Open)-Bandlaufwerken ist mit dem Baufaktor "half height" speziell für IBM System Storage TS3100 und TS3200 Tape Library Express-Modelle konzipiert. Zur Verschlüsselung und Verwaltung der Daten empfiehlt IBM dann den IBM Encryption Key Manager zu verwenden.
Des weiteren bietet IBM mit dem System Storage DS3300 DC Modell 32T ein NEBS-konformes Festplattensystem für "mittelständische" Telekommunikationskunden. Es erlaubt Telekommunikationsanbietern, Optionen von gewöhnlicher Telefonie bis hin zu IPTV (Internet Protocol Television), VoD (video on demand), und IMS (IP multimedia subsystems) anzubieten. Das Anfang März erhältliche System ist schon ab 9495 US-Dollar in der Einstiegskonfiguration zu haben. (Thomas Mironiuk)

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