IBM und Microsoft spannen in der Cloud zusammen

22. Oktober 2014, 14:40
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Wie IBM und Microsoft soeben bekannt gegeben haben, wollen sie künftig im Bereich hybrider Cloud-Lösungen enger kooperieren.

Wie IBM und Microsoft soeben bekannt gegeben haben, wollen sie künftig im Bereich hybrider Cloud-Lösungen enger kooperieren. IBM stellt dazu seine Middleware wie WebSphere Liberty, MQ, und DB2 auf Microsoft Azure zur Verfügung und Windows Server und SQL Server werden auf IBM-Cloud angeboten. Zudem sollen die Entwicklerplattformen der beiden, Bluemix und .NET, zusammenarbeiten können. "Gemeinsam schaffen wir neue Möglichkeiten für Innovationen in der Hybrid-Cloud", lässt sich Robert LeBlanc, Senior Vice President der Software und Cloud Solutions Group, von IBM zitieren.
Wie Microsoft kürzlich an einer Cloud-Veranstaltung in San Francisco klar gemacht hat, werden selbst alte Feindschaften ignoriert, wenn man seine Cloud-Plattform Azure fördern kann. Kaum anders sieht man es bei IBM, wenn es um die Bereitstellung offener Cloud-Technologien für Unternehmen geht: Mit Microsoft schaffe man nun über IBM-Middleware "einen beispiellosen Zugang mit einer grossen Auswahl an Tools zum Bau von Cloud-Umgebungen", so der IBM-Mann. Mit dieser Kooperation würden noch mehr Kunden die Hybrid-Fähigkeiten von Azure nutzen können, heisst es dazu bei Microsoft. In Unternehmen vorhandene Software-Lizenzen sollen ohne zusätzliche Kosten in die Clouds von IBM respektive Microsoft gebracht werden können. Zudem ist geplant, wie es in der Meldung weiter heisst, reine Application-Services von IBM auf Azure verfügbar zu machen. Und der IBM-Softlayer, über den bereits diverse Microsoft-Software unterstützt wird, soll auch die automatisierte Bereitstellung, Konfiguration und das Lizenzmanagement in einer hybriden Cloud-Umgebung übernehmen können. (vri)

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