IBM und SAP wegen Bildung eines Kartells bestraft

16. Juni 2006, 11:34
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IBM und SAP sind in Ungarn wegen illegaler Absprachen bestraft worden.

IBM und SAP sind in Ungarn wegen illegaler Absprachen bestraft worden. Dies teilte die ungarische Wettbewerbsbehörde GVH heute mit. Die beiden Konzerne müssen wegen der Bildung eines Kartells für öffentliche Ausschreibungen je 690 Millionen Forint (4 Millionen Franken) bezahlen. Auch das ungarische Softwareunternehmen International System House wurde mit einer Strafe von umgerechnet 0,8 Millionen Franken belegt.
Offenbar war geplant, die Ausschreibungen von ungarischen Universitäten zu gewinnen und Konkurrenten auszuschliessen. Die drei Unternehmen wollen gegen das Urteil vorgehen. (mim)

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