IBM verknüpft RPA mit Watson

12. Mai 2021, 10:09
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IT-ferne Mitarbeitende sollen Routineaufgaben selbst automatisieren und an KI delegieren können.

Normalsterbliche sollen Zugang zu IBMs Leuchtturm-Produkt Watson finden. Unter dem Namen "Watson Orchestrate" sollen sie künftig im Vertrieb, im HR und anderen Bereichen sowohl alltägliche als auch geschäftskritische Aufgaben mit KI schneller erledigen können. Als Beispiele genannt wurden von IBM an der Hauskonferenz "Think" die Planung von Meetings, die Interaktion mit Geschäftssystemen und die Offerten-Erstellung.
Im Prinzip handelt es sich um eine Low-Code/No-Code-Version von Robotic Process Automation (RPA) mit Machine Learning verknüpft.
Sie sollen laut Ankündigung selbständig in natürlicher Sprache mit Watson Orchestrate interagieren können. Zudem sollen viele manuelle Routineaufgaben und komplexe Task-Serien automatisiert werden.
Das neue Produkt könne auch E-Mails analysieren und im Auftrag des Mitarbeitenden mit Business-Softwares anderer Anbieter verknüpft werden. Und mit der Zeit lerne Watson Orchestrate immer mehr, heisst es weiter.
Das Produkt basiere auf Red Hat OpenShift und könne überall laufen, verspricht IBM. Aktuell ist es noch nicht verfügbar, es sei noch im Preview-Stadium. Vom Demo-Video ist nicht zu beurteilen, wie die tatsächliche Leistung von Watson Orchestrate in der richtigen Welt sein wird. Und ob das Produkt gleichzeitig hilft, die viel gesuchten Data Scientists zu ersetzen, bleibt ebenfalls abzuwarten.
Klar ist laut IBM, dass der Automatisierung die Zukunft gehört, und so gehört das angekündigte Produkt zur wachsenden Plattform "IBM Cloud Paks for Automation".

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