IBM will E-Mail-Management radikal vereinfachen

18. November 2014 um 16:41
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E-Mails sind ein Produktivitätskiller, sagen viele.

E-Mails sind ein Produktivitätskiller, sagen viele. IBM will nun mit einem neuen Interface namens "Verse".
IBM hatte die Initiative bereits Anfang Jahr unter dem Namen "Mail Next" lanciert. Das Produkt heisst nun wie erwähnt IBM Verse und soll die Inbox zum "intelligenten Assistenten für die Organisation und Priorisierung von Aufgaben und Geschäftskontakten" machen, wie IBM mitteilt.. Und zwar mittels Cloud, Social, Analytics und dem, was IBM als "Top-Design" bezeichnet.
IBM hat aber viel mehr als Mail im Visier. Die neue Lösung soll E-Mail, Meetings und Kalender, File-Sharing, Instant-Messaging und Social-Media bis hin zu Videochats und andere Tools vereinen. Es handle sich um das erste Messaging-System, das bei einer Suche die einzelnen Facetten aufzeige: Die Nutzer können spezifische Informationen aus diversen Content-Formaten in ihrer Inbox einsehen und abrufen.
IBM will künftig insbesondere die Analytics- und Cognitive-Computing-Verfahren ausbauen. So sei geplant, dass ein Nutzer dann Watson über IBM Verse zu Themen befragen kann und Antworten erhält, gestaffelt nach dem Grad ihrer Zuverlässigkeit und gemäss IBM "viel schneller, als ein Kollege antworten könnte."
Verse wird über die Softlayer-Cloud bereitgestellt. Für ausgewählte Partner und Kunden beginnt in diesem Monat ein Beta-Test; ab Ende des ersten Quartals 2015 soll Verse dann über den IBM Cloud Marketplace im Freemium-Modell allgemein verfügbar sein. IBM arbeitet zudem an Apps für iOS und Android. (mim)

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