IBM wird auch seine Chipsparte los

20. Oktober 2014, 07:04
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IBM gibt laut einem Medienbericht seine verlustbringende Chipsparte ab - allerdings soll das Unternehmen dafür teuer bezahlen.

IBM gibt laut einem Medienbericht seine verlustbringende Chipsparte ab - allerdings soll das Unternehmen dafür teuer bezahlen. IBM habe sich mit dem von einem arabischen Staatsfonds kontrollierten Chiphersteller Globalfoundries auf eine Übernahme geeinigt, berichtete der Finanzdienst 'Bloomberg' am Sonntagabend unter Berufung auf eingeweihte Kreise.
IBM zahle bei dem Geschäft unter dem Strich 1,3 Milliarden Dollar drauf. Ein Unternehmenssprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Noch im Juli waren sich die beiden Parteien nicht einig über den Preis.
IBM versucht schon seit Monaten, die Chipsparte zu veräussern. Der Chiphersteller Globalfoundries, der einem staatlichen Investmentfonds Abu Dhabis gehört, galt schon länger als aussichtsreicher Kandidat. Erst vor kurzem hatte IBM bereits das x86-Server-Geschäft an Lenovo verkauft, um sich stärker auf profitablere Bereiche wie Software und Dienstleistungen zu konzentrieren. (mim)

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