IBMs Cloud-Business wächst langsam

18. Juli 2019, 09:30
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Zum vierten Mal in Folge ist der Quartalsumsatz von IBM zurückgegangen.

Zum vierten Mal in Folge ist der Quartalsumsatz von IBM zurückgegangen. Dafür aber hat der Gewinn im Jahresvergleich zugelegt, und zwar mehr, als Analysten erwarteten.
Für das zweite Quartal weist IBM einen Umsatz von 19,16 Milliarden US-Dollar aus. Dies sind 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Gewinn stieg um 3,9 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar.
Der Umsatz im Bereich IT-Services war um 6,7 Prozent rückläufig und die Einnahmen in der Geschäftseinheit "Systems", in der das Mainframe-Business untergebracht ist, gingen um fast 20 Prozent zurück.
IBM kämpft im Cloud-Geschäft mit Rivalen wie Microsoft und Amazon. Während die Cloud-Einnahmen der anderen Marktteilnehmer stark wachsen, will bei IBM das Cloud-Business noch nicht recht anziehen. Laut Mitteilung stieg der Cloud-Umsatz von IBM im zweiten Quartal um fünf Prozent. Das ist deutlich weniger, als die rund 40 Prozent Umsatzwachstum, die Microsoft zuletzt im Cloud-Bereich ausgewiesen hat.
Big Blue hat die Übernahme von Red Hat abgeschlossen. Im Bilanzergebnis des zweiten Quartals wurde Red Hat aber noch nicht berücksichtigt. Einen aktualisierten Geschäftsausblick will IBM im August publizieren.
Die Übernahme von Red Hat "wird die Dynamik unseres Wachstumsprofils verändern, und sie wird die Dynamik unseres Cloud-Wachstumsprofils insgesamt verändern", sagt IBM-CFO James Kavanaugh zu 'Wall Street Journal'. Zusammen mit Red Hat sei "IBM in der Lage eine 'wirklich offene Hybrid-Multi-Cloud-Plattform' anzubieten", so CEO Ginni Rometty in der Mitteilung. (kjo)

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