IBMs Profitabilität steigt

18. April 2012, 09:49
image

Anhaltendes Wachstum im Software-Geschäft. Das stiefmütterlich behandelte Hardware-Business ist weiterhin rückläufig.

Anhaltendes Wachstum im Software-Geschäft. Das stiefmütterlich behandelte Hardware-Business ist weiterhin rückläufig.
Die neue IBM-Chefin sprach im Bezug auf das vergangene Quartal von einer "exzellenten Performance" im Software-Geschäft und wachsenden Service-Margen. Tatsächlich konnte IBM den Profit im Jahresvergleich um 7,1 Prozent auf 3,07 Milliarden Dollar steigern, doch ein weiterer Rückgang bei den Hardware-Verkäufen drückte auf den Umsatz, der bei 24,67 Milliarden Dollar stagnierte.
Im Hardware-Business gingen die Umsätze im vergangenen Quartal um 6,7 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zurück. CFO Mark Loughridge meinte, der Rückgang im Hardwaregeschäft habe damit zu tun, dass das Vergleichsquartal im Vorjahr besonders stark gewesen sei. Allerdings dürfte diese Entwicklung von IBM durchaus so geplant gewesen sein, denn der IT-Riese bewegt sich seit Jahren weg vom Hardware-Geschäft. IBM ist aus dem Business mit Harddisks, Drucker und PCs ausgestiegen, produziert aber nach wie vor Server, Mainframes oder etwa integrierte Systeme. Erst gestern gab "Big Blue" den Verkauf der Kassensparte an Toshiba bekannt.
Im Software-Geschäft wuchsen die Verkäufe um 5 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar, doch bei den Dienstleistungen stagnierten die Umsätze. Für das laufende Jahr hat IBM den erwarteten Gewinn pro Aktie von 14.85 auf "mindestens 15 Dollar" angehoben. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

AMD schlägt sich durch, Intel-CEO muss einbüssen

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage kann sich AMD gut behaupten. Beim Konkurrenten sieht es anders aus: Intel spart bei den Löhnen – auch CEO Pat Gelsinger muss einstecken.

publiziert am 1.2.2023
image

AWS und Elca bündeln ihre Kräfte

Der Schweizer IT-Dienstleister glaubt an eine steigende Cloud-Akzeptanz und baut sein AWS-Know-how und Angebot aus.

publiziert am 1.2.2023
image

Wie viel die UBS in Technologie investiert

Die Digitalisierung wird für Banken immer wichtiger. Die UBS hat deshalb 2022 mehr als die Hälfte ihres Reingewinns in Technik gesteckt.

publiziert am 31.1.2023
image

Samsung leidet unter den Umständen

Die hohe Inflation und getrübte Konsumlaune machen sich auch bei Samsung bemerkbar. Der Konzern ist für 2023 vorsichtig optimistisch.

publiziert am 31.1.2023