IBMs Umsatz stagniert in Europa

19. Oktober 2010, 09:14
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Starkes Wachstum in den BRIC-Ländern.

Starkes Wachstum in den BRIC-Ländern.
Der US-amerikanische IT-Riese IBM konnte dank einer starken Nachfrage in Wachstumsmärkten ein gutes drittes Quartal abschliessen. Der Gesamtumsatz wuchs zwar nur um 3 Prozent auf 24,27 Milliarden Dollar, doch beim Gewinn konnte "Big Blue" einen Sprung um 12 Prozent auf 3,59 Milliarden Dollar verzeichnen.
Schaut man die verschiedenen Regionen an, zeigen sich grosse Unterschiede. In den Wachstumsmärkten – gemeint sind vor allem die BRIC-Länder Brasilien, Russland, Indien und China – resultierte ein Umsatzwachstum von 16 Prozent. Mittlerweile repräsentieren diese Ländern 21 Prozent des Gesamtumsatzes von IBM. In Amerika wuchsen die Umsätze leicht, um 3 Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar. In EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) gingen sie dagegen um 6 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar zurück; währungsbereinigt wuchsen die Umsätze allerdings auch hier um 1 Prozent. In Asien wuchs IBMs Umsatz um 14 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar.
IBM setzt weiterhin auf ein starkes Wachstum im margenträchtigen Software- und Service-Geschäft. Es ist bereits das vierte Quartal in Folge, dass IBM in diesen zwei Schlüsselbereichen den Umsatz steigert. Allerdings stagnierten die Neuabschlüsse im wichtigen Servicegeschäft. Die Bruttomarge betrug im vergangenen Quartal dennoch satte 45,3 Prozent, verglichen mit 45,1 Prozent im Q3 des Vorjahres. (mim)

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