IBMs x86-Serverbusiness wieder auf dem Verkaufstisch

20. Januar 2014, 09:48
  • international
  • ibm
  • verkauf
  • dell technologies
  • lenovo
image

Lenovo war es vor neun Monaten noch zu teuer. Dieses Mal soll Dell interessiert sein.

Lenovo war es vor neun Monaten noch zu teuer. Dieses Mal soll Dell interessiert sein.
Wie das für gewöhnlich gut informierte 'Wall Street Journal' berichtet, soll IBM wieder Verhandlungen zum Verkauf seines "Low-end"-Serverbusiness mit x86- beziehungsweise "Standard"-Servern aufgenommen haben. Wie Insider dem Wirtschaftsblatt erzählten, soll Dell Interesse bekundet haben. Wie weit die Verhandlungen gediehen sind, und ob es weitere Interessenten gibt, ist aber auch dem 'Journal' nicht bekannt.
Ein Verkauf des x86-Business an Lenovo schien im letzten Frühling bereits kurz vor einem Abschluss zu stehen, wahrscheinlich an unterschiedlichen Preisvorstellungen. Dell ist im Gegensatz zu Lenovo im x86-Serverbusiness bereits einer der grossen Hersteller. Die Texaner könnten sich durch ein höheres Volumen grössere Gewinne im relativ tiefmargigen Standardserverbusiness erhoffen. Andererseits müsste Dell nach einer Übernahme zwei sich stark überlappende Produktlinien integrieren und wohl auch einige Produkte aufgeben, was Kunden kosten dürfte.
Wie viel Umsatz das x86-Serverbusines generiert, gibt IBM in seinen Finanzberichten nicht bekannt. Laut einer Schätzung von Morgan Stanley könnten es aktuell rund 4,9 Milliarden Dollar pro Jahr sein. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Nächster Schritt zum Generationenwechsel bei Wortmann

Bei dem deutschen IT-Haus und Distributor tritt die Tochter des Gründers und Chefs, Svenja Wortmann, in die Geschäftsleitung ein.

publiziert am 7.10.2022
image

Jetzt liegt mit "Matter" der erste Smart-Home-Standard vor

Die Connectivity Standards Alliance mit Apple, Google, Amazon, Samsung und 280 weiteren Technikherstellern haben einen IoT-Standard verabschiedet.

publiziert am 5.10.2022
image

BIZ macht Vorschläge für Bigtech-Regulierungen

Damit die grossen Tech-Unternehmen im Finanzbereich keine marktbeherrschende Stellung einnehmen können, werden im Institut zwei verschiedene Ansätze diskutiert.

publiziert am 5.10.2022
image

Rechnen sich die Milliarden-Investitionen in das Metaverse?

Insgesamt 70 Milliarden Dollar will Meta für die Entwicklung seiner immersiven Techplattform aufbringen. So viel wie nie ein Tech-Konzern zuvor in neue Technologien investiert hat.

publiziert am 5.10.2022