IBS emanzipiert sich von System i: Erste Windows-Version

11. Februar 2008, 10:17
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Der traditionsreiche schwedische Business Software International Business Systems (IBS) bricht aus der langsam doch etwas enger werdenden Welt der propritären "System i"-Rechner (Ex "AS/400" oder "eServer iSeries" oder "System i5") von IBM aus.

Der traditionsreiche schwedische Business Software International Business Systems (IBS) bricht aus der langsam doch etwas enger werdenden Welt der propritären "System i"-Rechner (Ex "AS/400" oder "eServer iSeries" oder "System i5") von IBM aus. Beim schwedischen Immobilienverwalter Varbergs Bostads als erstem nicht-System i-Kunden ist nun eine Windows-Version von "IBS Enterprise" in den produktiven Betrieb gegangen. Weitere "Multiplattform"-Versionen für Unix und Linux sollen folgen. (System i soll allerdings für IBS nach wie vor "eine hervorragende Rolle" spielen.)
Varbergs Bostads hat neu eine Windows-Umgebung eingeführt, wollte aber bei der seit Jahren eingesetzten Lösung von IBS bleiben. Als erste Applikation wurde das das Modul "IBS Financials" für das Rechnungswesen getestet und jetzt in den Echtbetrieb übernommen. Zur Pilot-Installation gehörten auch Applikationen wie "Asset Management", "Attest" und das Drittanbieter-Produkt "Mercur". Die Anwendungen laufen auf neuen System x 64-Bit-Servern von IBM mit Windows und SQL-Server als Datenbank.
Gemäss IBS hat man in den letzten Jahren eine neue Entwicklungsumgebung aufgebaut, die auf dem Open-Source-Framework Eclipse und der eigenen Integrationsplattform "IBS Integrator" basiert. Damit wurde eine Java-Version von IBS Enterprise für Windows entwickelt. (hjm)

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