ICTswitzerland fokussiert sich auf Cyber-Security

27. März 2018, 14:29
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Der Branchenverband gründet eine Security-Kommission, veröffentlicht seine Bilanz und verkündet Neu-Mitgliedschaften

Der Branchenverband gründet eine Security-Kommission, veröffentlicht seine Bilanz und verkündet Neu-Mitgliedschaften.
ICTswitzerland lanciert die Kommission "Cyber Security", die Kompetenzen in der Erkennung und Abwehr von Cyberrisiken bündeln soll, wie der Verband in einer Mitteilung schreibt. Als Aufgaben wurden unter anderem Kampagnen zur Sensibilisierung, die Überprüfung von ICT-Sicherheitsstandards, die Prüfung einer Meldepflicht für Vorfälle, übergreifende Zusammenarbeit und die Koordination von Bildungsfragen definiert.
Mit an Bord sind 18 Vertreter aus Wirtschaft (unter anderem Six, Cisco, SwissRe, Elca, Ispin und UBS), Verwaltung (VBS und ISB), Verbänden (unter anderem Economisuisse und Asut) sowie aus der Wissenschaft (ETH und SATW). Der Bereich "Cyber Security" wurde vom Vorstand als neuer strategischer Schwerpunkt definiert und entsprechende Aktivitäten in die Wege geleitet: So erstellte man in Kooperation eine Studie zum Thema und artikuliert die Idee der militärischen Spezialausbildung "Cyber-Sicherheit". Zudem wirkte ICTswitzerland an der Erarbeitung der Nationalen Cyber Strategie (NCS 2.0) mit.
185'000 Franken für Lobby-Projekt ePower
Die Gründung der Kommission wurde anlässlich der diesjährigen Delegiertenversammlung verkündet. Zu diesem Anlass teilte der Branchenverband auch seine Bilanz mit: ICTswitzerland hat im letzten Jahr rund 1,1 Millionen Franken von seinen Mitgliedern eingenommen. Davon entfallen über 90 Prozent auf die Firmenmitglieder.
Auf der Ausgabenseite schlägt die Geschäftsstelle mit 314'000 Franken zu Buche. Weitere grosse Posten sind der Beitrag an die IT-Lobby-Organisation ePower mit 185'000 Franken sowie die Networking-Party, die rund 123'000 Franken gekostet hat. Die Mitgliederbeiträge an ICT-Berufsbildung und Economiesuisse kosteten den Branchenverband zusammen 208'000 Franken und für die CeBIT nahm man nochmals 100'000 Franken in die Hand. Unter dem Strich stand für ICTswitzerland im vergangen Jahr ein Verlust von rund 34'000 Franken.
Fünf neue Mitglieder und ein Abgang
2017 durfte ICTswitzerland vier neue Mitglieder aus der Wirtschaft begrüssen: Ispin, Elca Informatik, Zühlke Engineering und Open Systems. Auch bei den Verbandsmitgliedern gab es mit der Information Security Society Switzerland (ISSS) einen Neuzugang, während CH Open von seiner Mitgliedschaft zurückgetreten ist. Mittlerweile umfasst ICTswitzerland 31 grosse und mittlere Unternehmen sowie 21 Verbände. (ts)

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