ICTswitzerland "sehr zufrieden" mit Lehrplan 21

8. April 2015, 14:27
  • politik & wirtschaft
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Informatik ist fester Bestand­teil des Unterrichts in der Volksschule.

Die finale Version des Lehrplans 21 liegt vor. Das wichtige Ziel von ICTswitzerland, die Informatik fest zu verankern, ist erreicht.
Letzten Donnerstag hat die Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) die finale Version des Lehrplans 21 vorgestellt. Der Stellenwert der Informatik für die Volksschulbildung wurde bereits im Vorfeld diskutiert. Wichtiges Ziel für den Dachverband ICTswitzerland war die Verankerung der Informatik im Lehrplan "und dies haben wir auch erreicht," erklärt der Präsident der Kommission Bildung von ICTswitzerland, Alain Gut, gegenüber inside-it.ch.
Laut einem Bericht der 'Berner Zeitung' von letztem Samstag wurden die Lektionen für "Medien und Informatik" auf knapp die Hälfte zusammengestrichen. In dieser letzten Version ging es unter anderem darum, einzelne Abschnitte einfacher und klarer zu formulieren sowie auch um den Kritikpunkt, der Lehrplan sei insgesamt zu umfangreich.
"Deshalb müssen auch die Kürzungen im Informatik-Bereich im Verhältnis betrachtet werden," wie Gut weiter erklärt. Diese Kürzungen seien aber nicht dramatisch, denn gleichzeitig sei auch konkretisiert und festgehalten worden, welche Kompetenzen wann vermittelt werden sollen.
Die Verantwortung liegt nun auch bei den Hochschulen
Der Präsident der Kommission Bildung von ICTswitzerland zeigt sich auch zuversichtlich, was die Umsetzung des Lehrplans 21 durch die Kantone anbelangt. Die ersten Kantone haben ihre Lehrpläne bereits vorgelegt und dort sieht man, dass die Informatik jeweils konkret verankert ist.
Wichtig sei nun, dass "die Hochschulen ihren Job machen und die entsprechenden Curricula einführen," führt Gut aus. Denn es gehe jetzt darum, die Lehrer entsprechend auszubilden. Aber auch hier zeigt er sich zuversichtlich, da die Hochschulen ebenfalls in den Prozess involviert waren und die entsprechenden Lehrstühle bereits institutionalisiert seien. (Katharina Jochum)

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