ID-Angestellte arbeiten mehr

15. März 2007, 14:12
  • interdiscount
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Ein Blick in die veröffentlichten Zahlen des Jahresabschlusses des Retailriesen Coop ergibt einige interessante Erkenntnisse über den Schweizer UE-Detailhandel.

Ein Blick in die veröffentlichten Zahlen des Jahresabschlusses des Retailriesen Coop ergibt einige interessante Erkenntnisse über den Schweizer UE-Detailhandel. Die Coop-Tochter Interdiscount konnte den Umsatz ganz leicht auf 909 Millionen Franken erhöhen - und damit den Preiszerfall von fünf Prozent kompensieren. Zu bemerken ist, dass "ID" nicht nur Heimelektronik sondern auch Haushaltswaren verkauft.
Die Anzahl der Filialen erhöhte sich um vier auf 178, die Fläche wuchs auf total 60'093. Nicht gewachsen ist hingegen die Zahl der Angestellten. Inklusive Teilzeit-Angestellte blieb sie praktisch konstant bei 1'786, die Zahl der Vollzeitstellen nahm aber um 26 auf 1'641 ab (minus 1,5 %). Die ID-Angestellten haben also angesichts der zugenommenen Verkaufsfläche ein bisschen mehr gearbeitet - oder sie wurden aus Sicht des Unternehmens, ein bisschen produktiver. In Zahlen: Wenn der Preiszerfall fünf Prozent betrug, der Umsatz konstant blieb und die Zahl der Festangestellten um 1,5 Prozent sank, so wurden diese also um 6,5 Prozent "produktiver", je nach Sichtweise als fleissiger oder gestresster. (hc)

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