IDC: Server-Markt fast ein Viertel eingebrochen

28. Mai 2009, 16:09
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Gemäss einer Studie des Marktforschers IDC ist der Umsatz im Server-Markt im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 24,5 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar zurückgegangen.

Gemäss einer Studie des Marktforschers IDC ist der Umsatz im Server-Markt im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 24,5 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar zurückgegangen. Der Umsatz erreicht damit den tiefsten Wert seit fünf Jahren. Auch in Stückzahlen gerechnet schrumpfte der Markt um 26,5 Prozent. Am stärksten betroffen ist das Volumengeschäft (also Geräte der unteren Preisklasse), das mit einem Rückgang von 30,5 Prozent hart getroffen wurde. Etwas besser steht das Midrange- und das Highend-Segment mit Einbussen von 13,6 beziehungsweise 19,5 Prozent da.
Für IDC liegen die Gründe für den massiven Rückgang darin, dass Unternehmen ihre Neuanschaffungen im IT-Bereich aufgrund der Wirtschaftslage verschieben und sich eher darauf konzentrieren, die bestehenden Systeme besser auszulasten. Allerdings sei diese Strategie nur kurzfristig effektiv, weshalb die Marktforscher erwarten, dass sich der Markt bis Ende 2009 wieder erholen wird.
Grösste Serverhersteller sind gemäss der Studie Hewlett-Packard und IBM, die über einen Marktanteil von je 29,3 Prozent verfügen, gefolgt von Dell (11 Prozent), Sun/Oracle (10,3 Prozent) sowie Fujitsu (6,7 Prozent). (bt)

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