IDC: Serverumsätze im Schleichgang aufwärts

15. April 2010, 13:15
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Gemäss der neusten Prognose des Marktforschers IDC sollen die Umsätze mit Servern in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) nach dem tiefen Fall des letzten Jahres (-26,4 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar) dieses Jahr wieder leicht ansteigen.

Gemäss der neusten Prognose des Marktforschers IDC sollen die Umsätze mit Servern in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) nach dem tiefen Fall des letzten Jahres (-26,4 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar) dieses Jahr wieder leicht ansteigen. IDC erwartet 2010 ein Umsatzwachstum von 2,4 Prozent für die Gesamtregion und 2,1 Prozent in Westeuropa.
Auch für die darauffolgenden Jahre prognostiziert IDC leichtes Wachstum, aber keinen Umsatzschub. Erst 2014, glaubt IDC, könnten so die Umsätze in der Gesamtregion erstmals wieder leicht über dem Niveau von 2008 liegen. In Westeuropa werden sie gemäss IDC aber auch in fünf Jahren noch deutlich unter dem 2008-er-Niveau liegen.
Hintergrund ist der Siegeszug des "Industrie-Standard"-Segments im Servermarkt, der auf Kosten von teureren RISC-Unix-Systemen und Mainframes geht. Die steigende Leistung und Zuverlässigkeit der x86-CPUs von Intel und AMD führt zusammen mit der Virtualisierungstechnologie dazu, dass sie immer öfter auch für Business-kritische Aufgaben eingestzt werden können. x86-Server waren im letzten Quartal 2009 bereits für 58,4 Prozent des gesamten Serverumsatzes in der EMEA-Region verantwortlich. Der Umsatz mit x86-Servern stieg gemäss IDC verglichen mit dem letzten Quartal 2008 um 7 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar, während der Umsatz mit nicht-x86-Servern um 27,4 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar fiel. (hjm)

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