IDC sieht Silberstreifen am Horizont des Tablet-Markts

14. August 2015, 12:00
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Mit einem Rückgang von "nur" 1,2 Prozent auf 7,5 Millionen Einheiten gegenüber dem zweiten Quartal 2014 habe sich der aktuelle Rückgang der Tablet-Verkäufe in Europa etwas beruhigt, meint man bei den Analysten von IDC.

Mit einem Rückgang von "nur" 1,2 Prozent auf 7,5 Millionen Einheiten gegenüber dem zweiten Quartal 2014 habe sich der aktuelle Rückgang der Tablet-Verkäufe in Europa etwas beruhigt, meint man bei den Analysten von IDC. Dort hatte man bereits im Mai eine spürbare Abkühlung in dieser Sparte gemeldet. Den jüngsten IDC-Zahlen ist nun zu entnehmen, dass die sich etwas abschwächende europaweite Schrumpfung des Tablets-Marktes von den "2-in-1-Geräten" - Notebooks, die sich auch als Tablet verwenden lassen – ausgelöst wurde. Der Sektor belegt mit 7,3 Prozent zwar einen relativ geringe Marktanteil, hat aber um über 70 Prozent zugelegt. Hingegen war der Absatz im Markt für Standard-Tablets um 4,4 Prozent rückläufig.
Samsung überholt Apple
Bei den Herstellern habe Samsung profitiert, wo man mit 2,015 Millionen Geräte seinen Marktanteil von um 4,5 Prozent auf 26,8 Prozent ausbauen konnte. Apple, wo 2010 der Tablet-Boom mit den iPad ausgelöst worden war und man schon länger rückläufige Verkäufe verzeichnen musste, ist jetzt in Europa nur noch Nummer zwei. Apple habe nur 1,867 Millionen Einheiten abgesetzt, womit der Marktanteil um 2,9 Prozent auf 24,8 Prozent geschrumpft sei. Auf dem dritten Platz liegt mit nahezu unveränderten 394.000 verkauften Einheiten Lenovo, was 5,2 Prozent des Marktes entspricht. Noch stärker als Apple hat laut IDC die viertplatzierte Asus die Trendwende bei den Tablets zu spüren bekommen. Dort wurden nur noch 388.000 Tablets verkauft, was einem Rückgang von 30,1 Prozent entspricht (5,2 Prozent Marktanteil). Einen Lichtblick vermeldet IDC für Microsoft. Die Redmonder verkauften 213.000 Tablets, ein Plus von fast 190 Prozent. Microsoft hält aber immer noch nur 2,8 Prozent des Gesamtmarktes. (vri)

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