IFA 2005 im Zeichen von HDTV

15. August 2005, 13:57
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    Hochauflösende Fernsehbilder stehen im Zentrum der Internationalen Funkausstellung in Berlin

    Hochauflösende Fernsehbilder stehen im Zentrum der Internationalen Funkausstellung in Berlin
    Die zweijährlich stattfindende Berliner IFA ist nach eigenen Angaben die weltweit grösste internationale Messe für Unterhaltungselektronik. Die IFA ist Publikums- und Fachmesse in einem. Vor zwei Jahren wurden an der Messe Bestellungen im Umfang von 2,4 Milliarden Euro aufgegeben.
    An der diesjährigen IFA (2. bis 7. September) wird hochauflösendes Fernsehen (HDTV - High Definition TV) im Zentrum stehen. Von HDTV spricht man zwar schon lange, doch erst im kommenden November wird der deutsche Bezahl-Sender Premiere erste hochauflösende TV-Bilder übertragen. Noch mehr HDTV-Angebote wird es zur Fussball-Weltmeisterschaft 2006 geben. Die Branche erhofft sich davon tüchtige Umsatzsprünge und macht hochauflösende Fernseh- und Videobilder zum Hauptthema der IFA. Neben TV-Geräten werden HD-fähige Settop-Boxen für Satelliten-TV, hochauflösende Videokameras und erste Prototypen von Abspielgeräten für die DVD-Formate der Zukunft (Blu-ray und HD-DVD) zu sehen sein.
    Festplatten-Handy, USB-TV-Tuner, Bluetooth-Autoradio, TV-Gerät mit Ethernet, ...
    Der moderne Mensch von heute trägt eine Unzahl von tragbaren Computern und Computer-Bestandteilen (Handy, PDA, MP3-Player, USB-Stick, ...) mit sich herum. Diese werden in absehbarer Zukunft verschmelzen. So zeigt Samsung an der IFA ein mit einer Harddisk ausgerüstetes Windows-Handy, das über Stereo-Lautsprecher und eine 1,3 Megapixel-Kamera verfügt. Pioneer seinerseits verknüpft Taschentelefon mit dem Autoradio über den Kurzstreckenfunk-Standard Bluetooth. Der entsprechend ausgerüstete Autofahren kann seine Telefonate in Zukunft mit einem Knopfdruck über das Autoradio führen.
    Ebenfalls ins Thema "Verschmelzung von IT und UE" (Konvergenz) gehört ein winziger TV-Tuner, der über USB an das Notebook oder das TV-Gerät angeschlossen wird und den Computer so zum Fernseher macht. Mitgeliefert werden eine kompakte Antenne für digitale und analoge TV-Sender, eine Fernbedieung sowie Software, die die Festplatte zum Harddisk-Videorecorder macht.
    Man macht den PC zum TV-Gerät, man nutzt aber auch die Flimmerkiste als PC. So zeigt Toshiba auf der IFA einen LCD-Fernseher, der über eine Ethernet-Schnittstelle verfügt. Man kann externe Harddisks anschliessen, die Kiste per E-Mail programmieren oder über das Heimnetzwerk an's Internet hängen.
    Noch Wünsche? (Christoph Hugenschmidt)

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