Im 50. Jahr der GGA Maur geht Beat Ambühl in Pension

7. Juni 2018, 15:33
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Es ist ein sehr zufriedener Geschäftsführer, der gegenüber inside-channels.

Es ist ein sehr zufriedener Geschäftsführer, der gegenüber inside-channels.ch die Geschäftszahlen des Telekomanbieters GGA Maur kommentiert. Beat Ambühl hat nicht nur erneut einen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr von diesmal knapp neun Prozent auf 23,4 Millionen Franken für 2017 zu verkünden. Vielmehr lässt er uns auch wissen, dass er nach 17 Jahren bei dem regionalen Anbieter im August in Pension gehen wird. Notabene geschieht das im 50. Jahr des Bestehens des Unternehmens, das 1968 mit einer handvoll Mitarbeitern als lokale Quatiergenossenschaft in Ebmatingen an den Start gegangen war.
Heute, so Ambühl, arbeiteten 68 Mitarbeitende für das inzwischen regional aufgestellte Internet-, TV- und Telefonie-Unternehmen, das von derzeit 666 Genossenschaftlern getragen wird. Alle sind Abonnenten der GGA Maur, wie er anfügt. Seinen Nachfolger kann Ambühl noch nicht nennen, verweist aber darauf, soeben gute Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt zu haben.
GGA Maur ist demnach trotz hartem Verdrängungswettbewerb weiter auf Wachstumskurs, verfügt derzeit über 25'000 Abonennten und ist längst nicht mehr nur rund um den Greifensee tätig. Adressiert werden neben den Gemeinden Egg, Maur, Fällanden, Schwerzenbach, Greifensee und Zumikon auch Teile von Mönchaltorf und Uster. Zudem sind die Produkte in Küsnacht und auf dem Netz der Werke am Zürichsee verfügbar sowie auf den Glasfasernetzen von Zürich, Winterthur, Lindau, Meilen und Herrliberg.
Wachstumtreiber war 2017 das KMU-Business, sagt Ambühl. Kunden auf den Open-Access-Netzen in Zürich und Winterthur sowie Meilen und Herrliberg würden inzwischen 16 Prozent zum Gesamtumsatz beitragen. Stagnieren würde hingegen die Nutzung der Internetangebote und die Anzahl der TV-Kunden.
So habe man gleichzeitig mit dem gewachsenen Ertrag auch den Cash-Flow um über 15 Prozent auf knapp über vier Millionen Franken steigern können. Der Gewinn habe 86‘128 Franken betragen. Die guten Zahlen sei trotz erheblicher Investitionen ins eigene Netz möglich gewesen. Man verfüge inzwischen über markant erhöhte Bandbreitenkapazitäten, heisst es in einer Mitteilung.
Auf das Erfolgsgeheimnis der GGA Maur angesprochen, verweist Ambühl auf die grosse Kundennähe und die Qualität der angebotenen Services. Gleichwohl sei in der gegenwärtigen Situation an Ausruhen nicht zu denken. Man müsse unbedingt und möglichst rasch eine empfindliche Lücke in der Angebotspallette schliessen, schiebt er nach. Spätestens in der ersten Hälfte 2019 habe klar zu sein, wie künftig das eigenen Mobile-Angebot aussehen werde, so der Pensionär in spe. (vri)

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