Im Reisswolf: Second Screen mal anders

16. Oktober 2013, 13:21
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Wer sein altes Smartphone nicht gleich entsorgen will, kann damit allerlei anstellen, schreibt unser Kolumnist Peter Wolf.

Wer sein altes Smartphone nicht gleich entsorgen will, kann damit allerlei anstellen, schreibt unser Kolumnist Peter Wolf.
Jeder Zweite hat schon ein Smartphone - und immer wieder kommen neue Modelle auf den Markt, die gekauft werden wollen. Das Zweithandy führt zum überflüssigen Ersthandy. Was tun damit? Ein paar Anregungen:
Babyphone
Zur akustischen Überwachung des Nachwuchses lässt sich auch ein ausgedientes Smartphone verwenden, z.B. mit der iPhone-App Babyphone (3 Franken). In diesem speziellen Fall ist es sogar von Vorteil, ein altes Gerät zu besitzen, denn neuere Betriebssystemversionen nach iOS3 erlauben es nicht mehr, mehrere Alarmierungsanrufe nacheinander zu tätigen, ohne dass die App neu gestartet werden muss.
WalkieTalkie
Via Bluetooth lassen sich bis auf rund 30 Meter Distanz Konversationen führen, ohne dass Mobilfunkabdeckung nötig ist. Hierfür gibt es mehrere Apps, z.B. Walkie Talkie Free.
Zweitbildschirm
Dem Laptop oder Desktop-PC kann man mit einem alten iPad einen weiteren Bildschirm spendieren, der via WiFi verbunden wird und sich sogar per Touch bedienen lässt. Air Display.
Fernbedienung für Präsentationen
Der Folienwechsel kann auch vom Smartphone aus vorgenommen werden, ausserdem zeigt das Display dann auch noch das nächste Slide oder die Präsentationsnotizen an. Keynote Remote.
Musikspeicher für Stereoanlage oder Auto
Einfach das Handy bis zum Anschlag mit MP3-Dateien füllen und dann an die Anlage anschliessen. Zur einfacheren Bedienbarkeit gibt es den CarTunes Music Player.
Überwachungskamera
Presence (gratis) macht aus alten iOS-Geräten eine WLAN-Kamera mit Bewegungssensor, die zur Überwachung von Babys oder Haustieren eingesetzt werden kann.
Zusatztastatur
Zur iPad-App Write2 für das iPhone, mit der es als externe Zusatztastatur genutzt werden kann, entweder zur Texteingabe oder als numerischer Tastenblock oder für Sonderzeichen.
Den bald aussterbenden Desktoprechner hingegen kann man dereinst wohl nicht mal mehr als Briefbeschwerer nutzen - denn wer hat dann noch Papierbriefe? (Peter Wolf)
Peter Wolf (48) beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Technik. Zuerst eher mechanisch durch Aufschrauben und Nachschauen, später vermehrt auch mit elektronischen Produkten und mit Services. Seit 1985 war er immer wieder mal bei Ringier beschäftigt, zuletzt als Trend Scout und Social Media Evangelist. Heute arbeitet er als Research Analyst bei e-Research und als Kolumnist und App-Tester für diverse Publikationen - unter anderem für inside-it.ch.
Zeichnung: Barbara Donnarumma für inside-it.ch

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