Im Reisswolf: Wenn eine App besser ist als ein PC

12. Juni 2013, 11:55
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Auf dem Smartphone lassen sich viele Dinge komfortabler erledigen als mit dem PC, schreibt Kolumnist Peter Wolf.

Auf dem Smartphone lassen sich viele Dinge komfortabler erledigen als mit dem PC, schreibt Kolumnist Peter Wolf.
Ganz abgesehen davon, dass vielen Benutzern die Rechenleistung eines Tablets oder Smartphones bei weitem ausreichen würde: Einiges lässt sich auf dem Taschencomputer tatsächlich viel einfacher bewerkstelligen als auf dem Schreibtischrechner. Trotz fehlender Tastatur und kleinem Bildschirm. Oft sitze ich mit dem Smartphone in der Hand vor meinem grossen PC und erledige Dinge auf dem Winzling, statt das grosse Display und die "richtige" Tastatur zu benutzen. Einfach weil es einfacher ist.
Das Erfassen von Kontakten aus einer E-Mail-Signatur heraus ist so ein Beispiel. Auf dem PC muss man sie kopieren, zu den Adressen wechseln, alles in ein genügend grosses Feld einsetzen und von dort via Ausschneiden und Einsetzen die entsprechenden Felder befüllen (Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer, PLZ, etc.) Auf dem iPhone kopiere ich ebenfalls die gesamte Signatur in den Zwischenspeicher und öffne dann aber eine App, die den Rest für mich erledigt: Copy2contact ist die Karte sehr schnell abfotografiert und in Text umgewandelt.
Ein anderes Beispiel ist die Routenplanung, die man letztendlich sowieso unterwegs benötigt. Weshalb also sollte man sie sich auf dem Desktopcomputer zusammensuchen und dann irgendwie transportabel machen (durch Ausdrucken oder Mailen ans Handy)? Das selbe gilt für den Fahrplan, wo die meisten Apps es erlauben, eine herausgesuchte Verbindung gleich in den Kalender zu übertragen.
Auch kurze Notizen lassen sich mit dem Handy besser erfassen. Manchmal muss man nicht mal tippen, sondern kann etwas auch als Foto erfassen. All das funktioniert mit einem Service wie Catch Notes auf dem Smartphone viel komfortabler als mit dem PC (auf dem die erfassten Texte, Bilder und Tonaufnahmen dann dank Synchronisation ebenfalls zur Verfügung stehen). Für vieles gibt es tatsächlich eine App. (Peter Wolf)
Peter Wolf (48) beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Technik. Zuerst eher mechanisch durch Aufschrauben und Nachschauen, später vermehrt auch mit elektronischen Produkten und mit Services. Seit 1985 war er immer wieder mal bei Ringier beschäftigt, zuletzt als Trend Scout und Social Media Evangelist. Heute arbeitet er als Research Analyst bei e-Research und als Kolumnist und App-Tester für diverse Publikationen - unter anderem für inside-it.ch.
Zeichnung: Barbara Donnarumma für inside-it.ch

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