Im Steffen-Rechenzentrum bald nur noch Flash-Speicher

5. Januar 2016, 12:50
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Steffen Informatik will im Frühjahr in seinem Datacenter die bisherigen zwei voluminösen HP-EVA-6500-Speicher von HPE (Hewlett Packard Enterprise) mit ihrer zusätzlichen Software-Virtualisierung durch zwei HP-3PAR-StoreServ-8200-Systeme ersetzt.

Steffen Informatik will im Frühjahr in seinem Datacenter die bisherigen zwei voluminösen HP-EVA-6500-Speicher von HPE (Hewlett Packard Enterprise) mit ihrer zusätzlichen Software-Virtualisierung durch zwei HP-3PAR-StoreServ-8200-Systeme ersetzt. Damit werde dann nur noch die neue Flash-Storage-Variante in dem Rechenzentrum eingesetzt. Sie liefere pro System 12 SSD-Platten mit jeweils 3,84 Terabyte, brauche viel weniger Platz und biete mehr als doppelt so viel Kapazität als die Vorgängerversion. Zudem werde die Performance um ein Vielfaches erhöht und man verbrauche künftig weniger Strom, teil Steffen mit.
Konkret benötige man im Rack statt bisher 12 nur noch zwei Höheneinheiten für das neue System. Damit reduziere sich sowohl beim Betrieb als auch bei der Wärmeabführung der Energieverbrauch massiv. Und weil man zudem alle Komponenten von HPE beziehe, profitiere man auch noch von der geringeren Komplexität und generiere "kaum" mehr Kosten für den Betrieb.
Laut Steffen Informatik hätten bereits viele Kunden HP 3PAR im Einsatz und nicht wenige davon nutzten ausschliesslich die Thin-Technologie mit der In-Stream Deduplizierung. Aufgrund der hier gemachten Erfahrungen, habe man sich schliesslich entschieden, diese Speichervariante auch im eigenen Rechenzentrum einzusetzen. Denn die Kundenprojekte hätten gezeigt, dass sich je nach Charakteristik der Daten das Datenvolumen "um deutlich mehr als die Hälfte reduzieren" lasse. Und obwohl die Flash-Hardware noch immer vergleichsweise teuer ist, seien die Investitionen für die zwei HP 3PAR StoreServ 8200 nach vier bis fünf Jahren amortisiert, so Steffen Informatik. (vri)
Veranstaltungshinweis:
Am 28. Januar 2016 findet ab 13 Uhr im Zürcher Sihlcity (Folium) das erste Inside Channels Forum statt. Thema: Der Channel und die Cloud.
Aus dem Programm: Emmi-CIO Heinz Hodel sagt, was Kunden künftig vom Channel erwarten. Prominente Schweizer VARs (Bechtle, Leuchter, Steffen Informatik, ITpoint, VonRoll Intec, Bison ITS) diskutieren die Frage "How to Survive in Times of Cloud Computing" und Hersteller (Microsoft, IBM, VMware, EMC, u.v.m.) setzen sich auf den heissen Stuhl
Die Zahl der Plätze ist beschränkt. Es lohnt sich, frühzeitig ein Ticket zu kaufen (100 Franken für Mitarbeitende von Resellern, 500 Franken für Mitarbeitende von Herstellern und Distributoren).
Tickets können hier bestellt werden.Zum Programm geht es hier.

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