In den nächsten Jahren verdoppelt sich der Wearables-Markt

24. August 2017, 15:52
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Im laufenden Jahr werden mit 310,4 Millionen Geräte 16,7 Prozent mehr Wearables verkauft als 2016.

Im laufenden Jahr werden mit 310,4 Millionen Geräte 16,7 Prozent mehr Wearables verkauft als 2016. Damit werde 2017 ein Umsatz von 30,5 Milliarden Dollar generiert, schreibt Gartner. Bis ins Jahr 2021 wächst die Zahl der verkauften Geräte auf über 500 Millionen.
Ein knappes Drittel des Umsatzes wird mit Smart Watches generiert: Gartner erwartet, dass 2017 41,5 Millionen Smart Watches verkauft werden. In den nächsten vier Jahren werde sich die Zahl verdoppeln. Der Durchschnittspreis der smarten Uhren werde leicht sinken, von aktuell 223 auf 204 Dollar im Jahr 2021. Der Durchschnittspreis bleibe vor allem wegen des relativ stabilen Preises der Apple Watch mehr oder weniger unverändert. Die Komponenten würden zwar etwas billiger, so die Mitteilung, aber Marken wie Apple und Fossil hielten die Preise hoch.
Marktführer im Smart-Watch-Bereich ist und bleibt vorerst Apple. Andere CE-Hersteller wie Asus, Huawei, LG, Samsung und Sony werden sich 2021 einen Marktanteil von 15 Prozent teilen, während jener von Apple bei rund 25 Prozent liegen wird. Mit ebenfalls 25 Prozent Marktanteil werden traditionelle und Luxus-Uhrenhersteller ein wichtiges Segment und einen signifikanten Anteil des Marktes einnehmen. Smart Watches für Kinder werden im Jahr 2021 ein weiteres Drittel des Marktes ausmachen. Der Unternehmensberater glaubt, dass Kinder im Alter von zwei bis 13 Jahre künftig eine smarte Uhr erhalten werden, bevor sie ein Smartphone besitzen.
Etwa die Hälfte des Wearables-Umsatzes wird mit Bluetooth-Kopfhörern generiert. Die Geräte werden sich in den nächsten Jahren noch besser verkaufen, da viele Smartphone-Hersteller auf die Buchse für Kabel verzichten werden. Im laufenden Jahr werden 150 Millionen Bluetooth-Hörer verkauft, 2021 sollen es 206 Millionen Geräte sein.
Starkes Wachstum erwartet Gartner daneben bei VR- und AR-Headsets. Da der Markt aber noch in den Kinderschuhen stecke, sei dies wenig überraschend. Die noch geringe Zahl der verkauften Geräte heisse nicht, dass es für die Headsets kein Potential gebe, so Gartner-Analystin Angela McIntyre. (kjo)

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