In Genf wird die Cyber­Peace-Organi­sation gegründet

26. September 2019, 12:51
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Eine neue NGO mit Sitz in Genf will sich um die Opfer von Cyber-Angriffen kümmern.

Eine neue NGO mit Sitz in Genf will sich um die Opfer von Cyber-Angriffen kümmern. Konflikte sollen deeskaliert und Frieden und Stabilität im Cyberspace gefördert werden, heisst es in einer Mitteilung.
Im Vorstand der NGO sitzen Vertreter von Unternehmen wie Telefonica, Mastercard, Microsoft und Hewlett Packard und der ehemalige Präsident von Interpol. Das Ziel sei eine "philantropische Institution".
Das CyberPeace-Institut setze sich für die Wahrung der Integrität des Cyber-Systems ein. Es wolle Hilfe für gefährdete Opfer grosser Cyberangriffe leisten und eine grössere Verantwortlichkeit fördern, wenn diese Angriffe gegen internationale Erwartungen und Gesetze verstossen.
Als erste Präsidentin wurde Marietje Schaake der niederländischen Partei Democraten 66 berufen. In einem Beirat sind unter anderen Danny Sriskandarajah von Oxfam, die Professorin Luisa Parraguez, der Professor Jamie Shea und Jen Ellis als Vertreter von Rapid7.
Über die weiteren Aufgaben und Ziele von Cyberpeaceinstute.org ist bis jetzt wenig in Erfahrung zu bringen. Marietje Schaake publizierte auf Twitter nach der Freude über ihre Berufung ein Bild von Jacques Chirac. (paz)

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