In Österreich entsteht ein "Haus der Digi­talisierung"

12. Mai 2021, 13:21
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Der Campus ist Teil der Digitalstrategie des Bundeslands Niederösterreich. Versprochen wird "Digitalisierung zum Anfassen" und Know-how-Austausch.

Ab sofort wird in der niederösterreichischen Stadt Tulln am "Haus der Digitalisierung" gebaut. Am 12. Mai fand der Spatenstich statt, im Frühling 2023 soll das Haus stehen. Dafür werden 33,5 Millionen Euro investiert, berichtet der 'ORF'.
Kernstück des Campus soll ein Showroom sein. Dieser soll zeigen, "was es an aktuellen Digitalisierungsschritten gibt", wird Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in einer Publikation auf der Projekt-Webseite zitiert. Geplant seien eine Jahresausstellung sowie Österreichs grösste LED-Wand. Mit 330 Quadratmetern werde es gar die drittgrösste Europas, schreibt der 'ORF'.
"Die Digitalisierung hat bereits in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen eine Schlüsselfunktion übernommen und diese Entwicklung wurde durch die Pandemie noch beschleunigt. Daher ist es heute wichtiger denn je, die Menschen hier mitzunehmen, zu informieren und für Digitalisierung zu begeistern", so Mikl-Leitner.
Das Haus entsteht etwa 30 Minuten von Wien entfernt auf dem Campus Tulln Technopol. Auf einer Gesamtfläche von 4200 Quadratmetern soll er auch die Erweiterung der Fachhochschule Wiener Neustadt beheimaten. Daneben umfasse das Gebäude Büroräumlichkeiten, Inkubator-Flächen sowie Gastronomie- und Veranstaltungsbereiche, heisst es weiter.
Das "Haus der Digitalisierung" ist Teil der Digitalstrategie des Bundeslands. Ziel sei es einerseits, die breite Bevölkerung anzusprechen. Andererseits sollen aber auch KMU zusammenkommen und von gegenseitigem Know-how profitieren können.
Thematisch ist das Projekt breit aufgestellt. Auf der Website werden praktisch alle Tech-Trends gelistet: Von Augmented Reality und Analytics über Blockchain, Digital Twins und Data Mining hin zu Cloud und Cybersecurity.  

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