In Rotkreuz öffnet ein Innovationspark, provisorisch

25. Januar 2017, 13:09
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Zürich, Aargau, Basel, Biel und Lausanne sind designierte Standorte von nationalen Innovationsparks.

Zürich, Aargau, Basel, Biel und Lausanne sind designierte Standorte von nationalen Innovationsparks. Für die Zentralschweiz hat der Bundesrat also keinen vorgesehen.
Aber die Zentralschweiz will mit den ansässigen Tech-Firmen und Forschern auch irgendwie dazugehören, mitmachen und sich profilieren. Seit einigen Monaten weibelt ein Trägerverein namens "Innovationspark Zentralschweiz" genau dafür.
Laut einer Medienmitteilung ist nun ein erster Erfolg zu verzeichnen, man könnte eine Antenne des Innovationsparks Zürich mit einem eigenen Standort in der Zentralschweiz werden. Jedenfalls sind Verhandlungen am Laufen. Als Fokus sehen die Lokalmatadoren Gebäude- und Energietechnik inklusive die Digitalisierung des Bauens.
Der Trägerverein kann unter anderem auf die Kräfte der Vertreter von V-Zug, Schindler und dem Informatikdepartement der Hochschule Luzern zählen, welche im Vorstand sitzen. Nun gilt es für diese, in der Region mehr Unterstützung zu finden, Mitglieder zu werben und gleichzeitig Standorte zu evaluieren. Zwei Jahre gibt man sich dafür Zeit, aber eröffnet voller Optimismus bereits jetzt ein Provisorium.
Dieses wird im zugerischen Rotkreuz, dem jetzigen Standort des Departements Informatik der Hochschule Luzern, angesiedelt. Es soll Ideen für Entwicklungs- und Forschungsarbeiten fördern und Projekte mit Partnern ermöglichen.
"Nichts lebt länger als ein Provisorium", weiss der Volksmund. Darum weibeln auch Schwyzer Kantonsräte bereits für einen Schwyzer Standort, wie der 'Bote der Urschweiz' vermeldet. Entschieden aber wird erst Anfang 2018 vom Verein und den Volkswirtschaftsdirektionen der Zentralschweizer Kantone. (Marcel Gamma)

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