In welche Technologien investieren Schweizer ICT-Firmen und ihre Kunden?

2. Februar 2021, 12:14
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International ist das Investitionsvolumen in IoT klar am höchsten. In der Schweiz fliesst gemäss Swico aber viel mehr Geld in Cloud-Technologien.

Der Schweizer IT-Branchenverband Swico präsentiert in seinem vierten "House View" Zahlen zur Frage, wie viel Geld Schweizer ICT-Unternehmen in welche ICT-Technologien stecken. Die Zahlen basieren auf Aussagen von Swico-Mitgliedern.
In der Schweiz stecken diese Unternehmen demnach gegenwärtig knapp ein Drittel ihrer ICT-Investitionen in Cloud-Technologien und -Services (siehe Grafik). Dahinter folgen Plattformen und Cybersecurity. Nur je etwa 8% der Investitionen fliessen in die Bereiche IoT und Big Data. International gesehen liegt dagegen laut Swico IoT ganz an der Spitze der Investitionsrangliste. (Swico basiert diese Aussage auf Zahlen von IDC).
Auch bei den Kunden der Swico-Mitglieder scheinen die Investitionsprioritäten ähnlich zu sein. Swico fragte seine Mitglieder nicht nur nach den eigenen Investitionen, sondern auch nach der Art der Projekte, die sie für Kunden durchgeführt haben. Gemessen an der Zahl der abgewickelten Projekte liegen auch in dieser Statistik Cloud-Projekte in allen Branchen vorne, ausser dem Bereich Verkehr und Logistik. Dort wurden 2020 etwas mehr Plattform-Projekte durchgeführt.
Die meisten Projekte insgesamt werden in den Branchen Finanzdienstleister und Versicherungen, Informations- und Kommunikationstechnologien, öffentliche Verwaltung und Erziehung/Unterricht sowie Verkehr und Logistik durchgeführt. In diesen vier Branchen wurden auch bisher die meisten Projekte abgewickelt. Neu kommen zu den Branchen mit den meisten Projekten das Gesundheitswesen und Heime/Sozialwesen sowie Herstellung von Pharma und Chemie dazu. Diese lösen die Branchen Dienstleistungen und Maschinen- und Fahrzeugbau ab.
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Der vollständige Swico House View Report kann auf der Swico-Website kostenlos abgerufen werden.

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