Indiens Top-Player profitieren vom IT-Outsourcing in Europa

5. Juli 2011, 11:25
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Bei allem Rummel um Hardware und China als verlängerte Werkbank der Welt wird leicht vergessen, dass das Software-Mekka in Indien liegt.

Bei allem Rummel um Hardware und China als verlängerte Werkbank der Welt wird leicht vergessen, dass das Software-Mekka in Indien liegt. Vor allem Bangalore und Mumbai haben sich dahingehend einen Namen gemacht. Dort sitzen auch die wichtigsten IT-Unternehmen des Subkontinents, allen voran Tata Consultancy Services (TCS), Infosys und Wipro. Indiens 'Economic Times' zufolge gehen Analysten davon aus, dass die Top-Hersteller ihre Dollarumsätze im gerade abgelaufenen zweiten Quartal um vier bis sechs Prozent steigern konnten, während sie in den drei Monaten zuvor nur gerade mal ein Umsatzplus von zwei bis vier Prozent erzielen konnte. Als Grund für das erfreuliche Wachstum wird eine erhöhte Nachfrage in den Schlüsselmärkten Europas und Nordamerikas gesehen.
Nicht nur grosse Unternehmen wie IBM und Microsoft lagern ihre Softwareentwicklung mehr und mehr dahin aus, sondern auch viele Kleine. Teilweise übernehmen die indischen Dienstleister auch den Telefonsupport, und dies mitunter so perfekt, dass man meinen möchte, der Gesprächspartner sitze nebenan.
Die Profitabilität einiger Unternehmen, so auch die von TCS und Infosys, könnte wegen Lohnerhöhungen zwar etwas leiden, bewegt sich bei der Crême de la Crême aber immer noch auf hohem Niveau, zumal sie sich bei der Nummer drei Wipro leicht verbessert hat, vermutet die ET Intelligence Group (ETIG). (mim)

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