Individualsoftware-Hersteller Intersys will vermehrt auf Produkte setzen

16. April 2019, 11:22
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Der Individualsoftware-Hersteller Intersys konnte im letzten Geschäftsjahr den Umsatz um fast 30 Prozent auf 6,9 Millionen Franken steigern.

Der Individualsoftware-Hersteller Intersys konnte im letzten Geschäftsjahr den Umsatz um fast 30 Prozent auf 6,9 Millionen Franken steigern. Im gleichen Zeitraum sei der Gewinn um eine halbe Million Franken angewachsen, wie das Unternehmen mitteilt.
"2018 war geprägt durch einige Anpassungen innerhalb der Organisation und dem Ausbau von neuen Dienstleistungen, welche sich finanziell positiv ausgewirkt haben", schreibt das 1999 gegründete Unternehmen. Die Ende 2018 begonnene Neuausrichtung der Firma soll sich im Verlauf dieses Jahres konkretisieren. Ein Ziel sei es etwa, aus bestehenden Dienstleistungen Produkte zu entwickeln, mit denen das Unternehmen skalieren könne. Produkt-Ansätze für die Verwaltung medizinischer Geräte oder die Lokalisierung von Notrufen seien im Aufbau, wie es weiter heisst.
Schon seit einigen Jahren verkauft das Solothurner Unternehmen nicht mehr ausschliesslich Individualentwicklungen, sondern setzt auch auf Drittprodukte. Etwa wurde das Portfolio mit Big-Data-Analyse, basierend auf der Apache-Plattform Cassandra, erweitert. Wie Intersys heute mitteilt, hätte man mit dem Verkauf von Cassandra-Services und -Lizenzen nicht nur neue Kunden gewinnen, sondern auch zusätzliche Gewinne generieren können.
Die Anzahl der Angestellten stieg im Jahr 2018 an und zwar von 32 auf 37 Mitarbeitende. Der Anstieg sei auch auf Projekt-Akquisitionen bei drei grossen Kunden zurückzuführen.
Das Unternehmen habe nun auch erste Erfahrungen mit Nearshoring gesammelt. "Die Nearshore-Entwicklung hat sich für uns als eine wirksame Alternative zur Bereitstellung von Entwicklerkapazitäten erwiesen", kommentiert Adrian Hutzli, CEO von Intersys. Im laufenden Geschäftsjahr wolle Hutzli diese Zusammenarbeit ausweiten, wobei aber sämtliche Kontakte gegenüber Kunden weiterhin von Intersys aus der Schweiz heraus gepflegt werden sollen. (kjo)

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