Indonesisches Fintech-Startup zügelt seinen Hauptsitz in die Schweiz

22. Juni 2020, 13:25
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Der Hauptsitz auf den Cayman Islands wurde für den Hypi-Lenzburg-Partner Achiko zur Belastung.

Wie das Fintech-Startup Achiko mitteilt, haben seine Aktionäre an einer in Zürich durchgeführten Video-Generalversammlung die vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Verlegung des Hauptsitzes nach Zürich genehmigt. Das Unternehmen wird darum in Zukunft auch dem Schweizer Recht unterstehen. Weitere Niederlassungen des Startups befinden sich in Jakarta, Hongkong, Seoul und Singapur.
Geplant war der Umzug laut 'Finews' schon länger. Das 2018 gegründete Unternehmen Achiko bezeichnet sich selbst als Plattform-Unternehmen und möchte eine globale Payment-Plattform etablieren, die gleichzeitig Social-Media- und Gaming-Features integriert. Bisher befand sich der Hauptsitz auf den Cayman Islands. Dies scheint sich nicht bewährt zu haben.
"Der aktuelle Unternehmenssitz auf den Cayman Islands wurde zu einem negativen Signal in Sachen Compliance für viele Banken und Zwischenhändler ausserhalb der Schweiz, die den Handel von Aktien von Unternehmen mit Sitz auf den Cayman Islands gänzlich verboten oder erheblich erschwert haben", kommentiert Allen Wu, der Verwaltungsratspräsident von Achiko. Die Schweiz soll aber nicht nur ein Standort für einen Briefkasten sein. Laut Wu will Achiko seine Präsenz in der Schweiz ausbauen und von hier aus auch den europäischen Markt erobern.
Hierzulande wird Achiko gemäss 'Finews' im dritten Quartal 2020 seine Geschäftstätigkeit aufnehmen. Konkret werde in Kooperation mit der Hypothekarbank Lenzburg die App AchikoPay lanciert. Die beiden Unternehmen haben demnach bereits im letzten Herbst eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Die App nutze die Finstar-Plattform der Lenzburger und Anwender würden automatisch ein Konto bei der Hypothekarbank erhalten.

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