Infinigate: Acmeo-Tochter Net-Point bleibt autonom

23. November 2018, 16:04
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Der von Infinigate übernommene MSD Acmeo hat eine Tochterfirma in der Schweiz: Net-Point. Wie geht es weiter?

Der von Infinigate übernommene MSD Acmeo hat eine Tochterfirma in der Schweiz: Net-Point. Wie geht es weiter?
Der ICT-Channel muss sich an ein neues Kürzel gewöhnen: MSD. Es steht für Managed Service Distributor. Ein solcher ist der deutsche Disti Acmeo, der im Oktober von der Infinigate-Gruppe übernommen worden ist. Acmeo ist auf den Vertrieb von Managed Services und Cloud-Services an ICT-Serviceprovider spezialisiert.
Was wir im Oktober übersehen hatten: Acmeo hat mit Net-Point eine Tochterfirma in der Schweiz. Anders als Acmeo ist Net-Point kein reiner Managed Service Distributor, sondern vertreibt auch klassische on-premis-Produkte, so Geschäftsführer Roger Staub zu Inside-channels.ch.
Net-Point werde als autonome Firma bestehen bleiben, sagt Staub. "Eine Integration würde keinen Sinn machen." Aber natürlich suche Net-Point die Nähe zu Infinigate, um Synergien zu erzielen. Ein Stellenabbau bei der zuletzt rasch von fünf auf zehn Mitarbeitende gewachsenen Net-Point sei als Folge der Übernahme der Mutterfirma ebenfalls nicht geplant, so Staub. Im Gegenteil, Net-Point solle als eigenständiges Unternehmen das Geschäft ausbauen.
Infinigate und Net-Point wollten nun das Lösungsportfolio der "Schwester" ihrem Kundenkreis näher bringen, ergänzt Infinigate-Schweiz-Chef André Koitzsch. Und Infinigate wolle vom Know-How als Managed-Service-Distributor von Acmeo wie auch Net-Point profitieren, so Koitzsch weiter.
Distribution der Managed Service von Eset
Net-Point selbst hat neu die Distributionsrechte für das Managed-Service-Portfolio des Security-Hersteller Eset gewonnen. Dies sei ein grosser Sprung nach vorne für Net-Point, so Staub. (hc)

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