Informatik-User beim Bund anhaltend (un)zufrieden

24. Dezember 2013, 09:35
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Das Bundesamt für Informatik schilt sich selbst: "gestiegenen Erwartungen nicht gerecht geworden".

Das Bundesamt für Informatik schilt sich selbst: "gestiegenen Erwartungen nicht gerecht geworden".
Trotz Wechsel an der Spitze veröffentlicht hat.
Das Ziel, die Kundenzufriedenheit zu verbessern, wurde eindeutig verfehlt, wie das BIT feststellt. Die Gesamtnote sank im Vergleich zum letzten Jahr leicht von 4,47 auf 4,43. Für die Umfrage waren 3'800 "Kunden" (AnwenderInnen) angeschrieben worden, die Hälfte davon hat geantwortet. Die Antworten von IT-Fachleuten ist im Verhältnis von 2:1 gewichtet worden.
Für Kritik gesorgt hat die Performance des Internet-Zugangs und des Zugangs zu Netzwerkspeicher beim Bund, heisst es in dem Artikel. Der User-Support kam mit einer durchschnittlichen Note von 4,61 (Vorjahr 4,49) etwas besser weg, während ICT-Fachleute die Leistungen des BIT mit einem Schnitt von 4,34 schlechter als letztes Jahr bewerteten. Noch etwas negativer bewerten IT-Security-Spezialisten "ihr" Bundesamt: Sie benoteten die Leistungen des BIT mit einem Schnitt von 4,29. Man kritisierte, dass die Zwei-Faktor-Authentisierung technisch nicht ausgereift sei.
Anhaltende Reorganisation
Im Februar 2012 hat man beim BIT beschlossen, die Organisation umzukrempeln. Anfang April 2013, lesen wir im 'Eisbrecher', wurde die Organisation dann neu aufgestellt. "Der Prozess der Neuausrichtung ist noch nicht abgeschlossen", heisst es weiter. Man sei zuversichtlich, dass "nach einer Durststrecke der erforderliche Schritt nach vorne" gemacht werden könne. (hc)

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