Informatiktage ziehen in Zürich 9000 Gäste an

4. Juni 2018, 09:17
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inside-it.ch bot einen hochkarätig besetzten Talk über den IT-Standort.

inside-it.ch bot einen hochkarätig besetzten Talk über Chancen und Risiken für den IT-Standort.
Knapp 270 Anlässe, knapp 9000 Besucher, dies die Bilanz der Informatiktage in Zürich und Winterthur. Für diese Werkschau öffneten rund 70 Firmen, Hochschulen, Startups und Organisationen in und um Zürich sowie Winterthur die Türen für Interessierte.
Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 20 Gastgebern und konstante Gästezahlen. Hinzu rechnen die Veranstalter das Informatiktage-Tram, das seit März durch Zürich fährt. Im Tram "kamen über eine Million Menschen mit der IT-Welt in Kontakt", so die Mitteilung.
Auch inside-it.ch war mit einem hochkarätigen Panel präsent: im neuen, chicen Kulturhaus Kosmos im Langstrassenquartier diskutierten Jacqueline Badran, Nationalrätin und IT-Unternehmerin; Mario Crameri, CIO Credit Suisse Schweiz und Joachim Hagger, Startup-Gründer mit Andreas Petrosino, der den kurzfristig verhinderten Tobias Unger, Country Manager Schweiz Avaloq, vertrat.
Die diskutierten Themen reichten von Drittstaatenkontingenten und Personalentwicklung über die Pflichten des Staats bei der Entwicklung des IT-Standorts bis hin zu Gentrifizierung und der Rolle von Google. Dabei betonten alle die Eigenverantwortung der Branche und dass der IT-Standort Zürich für Firmen schon wegen der Kundennähe unverzichtbar sei.
Moderatoren waren Christoph Hugenschmidt und Marcel Gamma von inside-it.ch.
Organisiert hat die Informatiktage eZürich, das Technologie-Netzwerk des Kantons und der Stadt. "Der Kanton Zürich ist ein Hot Spot für innovative Unternehmen und Startups aus dem Bereich ICT. Die Informatiktage zeigen diese Innovationskraft eindrücklich auf", so die Bilanz von Carmen Walker Späh, Regierungsrätin und Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich. (mag)

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