Ingram kann Gewinn mehr als verdoppeln

26. Oktober 2012, 12:00
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Der Distributor leidet aber unter den Wechselkursen.

Der Distributor leidet aber unter den Wechselkursen.
Zugegeben: Die obige Tabelle (nur in der Desktop-Version sichtbar) täuscht. Der Umsatz des Distributors Ingram Micro ist in seinem dritten Geschäftsquartal in Europa zwar tatsächlich um 9 Prozent gesunken, allerdings nur in Dollar. In Lokalwährung resultierte in Europa ein Wachstum von immerhin 1 Prozent. Der operative Gewinn sank in Europa um 7,4 Prozent auf 14,9 Millionen Dollar.
Konzernweit wuchs der Gesamtumsatz um 1 Prozent auf über 9 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn hat sich mehr als verdoppelt, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass Ingram im Vergleichsquartal des Vorjahres einen ausserordentlich heftigen Gewinneinbruch erlitten hatte. Grund dafür war damals unter anderem ein in Schieflage geratenes ERP-Projekt.
Ingram-CEO Alain Monié verwies in einer Telefonkonferenz mit Analysten auf die anhaltend schwierige wirtschaftliche Situation. Kurz- bis mittelfristig sehe er keine Verbesserung. Er betonte aber, dass jede Region ihren Umsatz in Lokalwährung steigern konnte. Insbesondere in Deutschland, Frankreich und Grossbritannien habe man gute Wachstumszahlen erzielt, sagte Monié. (mim)

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