Innosuisse (KTI) soll risiko­freu­diger werden, fordert Kudelski

10. Juli 2017, 11:33
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Die Förderagentur Innosuisse muss gemäss deren neuen Präsidenten André Kudelski risikofreudig werden.

Die Förderagentur Innosuisse muss gemäss deren neuen Präsidenten André Kudelski risikofreudig werden. Nicht um der Risiken willen, sondern, um die Chancen zu erhöhen für erfolgreiche Projekte.
Die Welt drehe durch die Digitalisierung noch schneller, sagt Kudelski im Interview mit 'Le Matin Dimanche'. Auf diese Herausforderungen müssten Unternehmer reagieren können; auch mit Versuchen, die vielleicht nicht funktionierten.
Innosuisse ist die Nachfolgeorganisation der KTI. Neben dem Chef des gleichnamigen Technologieunternehmens sitzen sechs weitere Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft im Verwaltungsrat.
Heute unterstützt die KTI insbesondere Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Hochschulen und Unternehmen, Jungunternehmer und Startups. 2015 beliefen sich die gesprochenen Förderbeiträge auf 204,4 Millionen Franken. Als öffentlich-rechtliche Agentur mit einer neuen Struktur soll Innosuisse diese Aufgabe besser wahrnehmen können. In den Jahren 2017 bis 2020 steht ihr rund 950 Millionen Franken zur Verfügung. (sda/kjo)

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