"Insieme"-Bericht kommt ins Parlament

11. November 2014, 12:45
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Parlamentarier sollen aufzeigen, was in Zukunft besser gemacht werden soll.

Parlamentarier sollen aufzeigen, was in Zukunft besser gemacht werden soll.
Demnächst wird der Untersuchungsbericht zum IT-Debakel "Insieme" veröffentlicht. Wie vor kurzem bekannt wurde, gibt es bezüglich des Inhalts Differenzen zwischen dem Bundesrat und der für den Bericht zuständigen Arbeitsgruppe, dass der 350-seitige Bericht in der kommenden Session im Parlament diskutiert wird. Das haben die Präsidenten der Geschäftsprüfungskommission und der Finanzkomission von National- und Ständerat beschlossen. Dass Untersuchungsberichte von National- und Ständerat im Parlament behandelt werden, ist unüblich. Laut 'SRF' war das zuletzt beim Bericht über die Herausgabe von UBS-Kundendaten an amerikanische Behörden vor vier Jahren der Fall.
Der Präsident der nationalrätlichen Finanzkommission Leo Müller glaubt, dass nur so die leidige Geschichte richtig aufgearbeitet werden kann. Allerdings dürfte das Vorgehen wohl kaum neue Erkenntnisse bringen. Wie die 'Basler Zeitung' berichtete, enthält der Bericht kaum neue Fakten. Dass es im Bund zum Teil an IT-Fachwissen fehlt und zu viele Externe beschäftigt werden, ist bekannt. Das Parlament soll dennoch "aufzeigen, was in Zukunft besser gemacht werden soll", hofft Müller.
Der Bericht soll in zwei Wochen, kurz vor der Wintersession, der Öffentlichkeit vorgelegt werden. (mim)

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