Insieme-Prozess endet mit teilweisen Schuldsprüchen

16. September 2015, 10:21
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Bedingte Gefängnisstrafe für den Ex-Beschaffungschef, Geldstrafen für IT-Unternehmer.

Bedingte Gefängnisstrafe für den Ex-Beschhaffungschef, Geldstrafen für IT-Unternehmer.
Der Prozess zum Insieme-Skandal ist heute morgen mit drei teilweisen Schuldsprüchen zu Ende gegangen. Ein Ex-Kadermann der Bundesverwaltung wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt, die beiden bevorteilten IT-Unternehmer zu Geldstrafen.
Mit der bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten blieb der Richter knapp unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Diese hatte eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten für den Ex-Beschaffungschef von IT-Dienstleistungen in der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) gefordert. Die Anklage hatte ausserdem eine bedingte Geldstrafe von 6000 Franken beantragt.
Die beiden angeklagten IT-Unternehmer erhielten jeweils Geldstrafen, die geringer ausfielen, als von der Staatsanwaltschaft gefordert worden war. Die Verteidiger der drei Angeklagten hatten jeweils einen Freispruch auf ganzer Linie beantragt. (sda/hjm)

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