Integration von Partnern immer wichtiger und schwieriger

11. Januar 2010, 07:11
  • international
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Partnernetzwerke werden zunehmend globaler und komplexer, Daten und Prozessintegration liegt aber noch im Argen.

Partnernetzwerke werden zunehmend globaler und komplexer, Daten und Prozessintegration liegt aber noch im Argen.
Das Management von Partnernetzwerken liegt IT-Unternehmen in zweierlei Hinsicht am Herzen: Einerseits sind sie selbst Teil einer globaler werdenden Branche, andererseits sind sie oft Lieferanten von Technologien, welche das Management von Partnernetzwerken vereinfachen können.
Gemäss einer globalen Studie des Business Performance Management Forum und des Chief Marketing Officer Council unter rund 400 Grossunternehmen (wohlverstanden Unternehmen allgemein, nicht nur aus der IT-Industrie) gaben 68 Prozent der Befragten an, dass Geschäftspartner essentiell für den eigenen Erfolg, die Erfüllung von Kundenwünschen und Differenzierung von der Konkurrenz seien. Mehr als die Hälfte erklärten sich zudem mit der Aussage einverstanden, dass Partnernetzwerke immer globaler und komplexer werden. Nur 8 Prozent aber glauben, dass sie in Sachen Integration und Optimierung dieser Netzwerke bereits optimal aufgestellt sind.
Das Defizit scheint dabei vor allem in der mangelnden Integration der Netzwerke bzw. Daten zu liegen: Nur 6 Prozent verfügen über eine End-to-End Daten- und Prozessintegration in ihrem Partnernetzwerk (51 Prozent haben aber zumindest ausgewählte Partner integriert). 64 Prozent erklärten, keine oder nur eine unbefriedigende Lösung zu haben, um Vertriebs- und Servicepartner in ihre internen Systeme einzubinden. 75 Prozent gaben an, das gleiche Integrationsproblem auch mit Zulieferern, Servicepartnern und externen Dienstleistern zu haben.
Nur 26 Prozent behaupten von sich selbst, Kundendaten so effizient austauschen und die Zusammenarbeit mit Partnern so effizient gestalten zu können, dass Innovationen nicht nur innerhalb der Grenzen des eigenen Unternehmens sondern übergreifend "im Netzwerk" möglich sind.
"Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, um ihre Leistung zu verbessern und sich Marktchancen besser anpassen zu können. Die Verwaltung komplexer und untereinander vernetzter Lieferanten und Partner ist zu einer Notwendigkeit geworden“, kommentiert Joel Reed, Senior Vice President, Product Management and Marketing bei Sterling Commerce, zusammen mit AT&T einer der Sponsoren der Studie. "Solche 'Webs’ umgeben das firmeneigene Business Collaboration Network, das, wenn optimiert, die allgemein bekannte 'Supply Chain’ in eine differenzierende 'Value Chain’ verwandeln kann."
Zu den Vorteilen, die sich die Befragten von Verbesserungen bei der Partnerintegration versprechen, gehören vor allem schnellere Produktentwicklung (55 Prozent), geringere Kosten im Kundenservice (42 Prozent) oder Verbesserungen bei Produkten und Dienstleistungen (45 Prozent). (hjm)

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