Intel: 200 Millionen Dollar für chinesische IT-Start-ups

14. Juni 2005, 13:18
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__"Go east, young man":__ Fast wie einst im kalifornischen Goldrausch drängt es momentan westliche IT-Unternehmen und Kapitalgeber nach China.

"Go east, young man": Fast wie einst im kalifornischen Goldrausch drängt es momentan westliche IT-Unternehmen und Kapitalgeber nach China. Das jüngste Beispiel ist Intel: Der Chipriese will 200 Millionen Dollar Risikokapital in chinesische Start-ups investieren.
Das Geld aus dem "Intel Capital China Technology Fund" soll vor allem in Unternehmen investiert werden, die Innovationen in den Bereichen Mobilfunk, Breitbandinternet und Chipfertigung entwickelt haben oder entwickeln wollen.
Weltweit sollte man sich daran gewöhnen, kommentierte dies Arvind Sodhani, der Chef von Intels Kapital-Sparte, chinesische Unternehmen auch als Innovatoren und potentielle Lieferanten in technologischen Bereichen wahrzunehmen.
Intel hat, so Sodhanui, auch bereits gute Erfahrungen mit früheren Investitionen in China gemacht. Begonnen habe man damit 1998 und seither in rund 50 Firmen investiert. Elf davon, darunter der für den Telekom-Bereich tätige Softwarehersteller AsiaInfo, seien inzwischen bereits an die Börse gegangen oder übernommen worden. (hjm)

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