Intel bringt Hardwareunterstützung für virtualisierte PCs

15. November 2005, 13:09
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Neue Möglichkeiten für die Client-Verwaltung.

Neue Möglichkeiten für die Client-Verwaltung.
Intel hat bekannt gegeben, dass ab sofort die ersten CPU-Modelle für PCs mit seiner unter dem Codenamen "Vanderpool" entwickelten Virtualisierungstechnologie verfügbar sind. Gleichzeitig haben auch bereits einige PC-Hersteller (Acer, Founder, Lenovo und TongFang) die ersten Systeme mit diesen Chips vorgestellt.
Mit seiner neuen Technologie unterstützt Intel auf der Hardwareseite Softwarelösungen zur Virtualisierung von PCs, zum Beispiel die diesbezüglichen Produkte von VMWare. Die Hardwareunterstützung sollte ihre Implementation vereinfachen und ihre Leistung erhöhen.
Durch Virtualisierung wird ein PC in mehrere virtuelle Partitionen aufgeteilt. In diesen Partitionen, die manchmal auch Container genannt werden, können nun mehrere verschiedene Betriebssysteme oder auch mehrere Instanzen desselben Betriebssystems laufen.
Eine solche Aufteilung bringt potentielle Vorteile bei der Sicherheit und, für Unternehmen, mögliche Einsparungen bei der Verwaltung der Clients. Wenn zum Beispiel ein Virus eine Partition befällt, bleiben alle anderen Partitionen unbeeinträchtigt, der Virus kann die virtuellen "Mauern" zwischen den Partitionen nicht durchbrechen.
Unternehmen haben zum Beispiel auch die Möglichkeit, die PCs ihrer Angestellten in zwei Bereiche aufzuteilen, für die der Support unterschiedlich gehandhabt wird. Der Bereich, der dem Unternehmen "gehört" und für den der Support zuständig ist wäre dann streng verwaltet und gesichert und die Userrechte, zum Beispiel zur Installation von Software, stark eingeschränkt. In einem zweiten Bereich, der "privaten" Partition kann man dafür den Angestellten mehr Freiheiten lassen, den Support aber stark einschränken.
Wenn man sich bei Ausdrücken aus dem Server-based-Computing-Bereich bedienen will könnte man sagen, dass man dem Anwender so einen "Fat Client" geben kann, und doch nur ein Art "Thin Client" verwalten muss.
Die beiden ersten Intel-CPUs, welche die Partitionierung hardwareseitig unterstützen, sind die Pentium 4-Modelle 662 und 672. Sie kosten (bei Annahme von 1000 Stück) 401 Dollar resp. 605 Dollar. (hjm)

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